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Smart Brownies

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Das neue Jahr ist da..uuh schon seit fast 3 Wochen – hallihallo! Die Feiertage sind aber gar nicht so einfach abzuschütteln, denn sie hinterlassen süße Spuren in Schränken, Fächern, Schubladen und den dunkelsten Ecken unserer uns behütenden 4 Wände.

Jaha, wie kleine gewitzte Ameisen lauern wir ihnen auf, den auf der Strecke gebliebenen Weihnachts Naschereien. Die üblen Pfundskerle werden gnadenlos eingeschmolzen. Wie Blei am Silvesterabend werden aus ihnen glorreiche Neuheiten, die um einiges adretter daherkommen als ihre komform verpackten Vorgänger.

Gibt mir ein „N“, gibt mir ein „O“, gibt mir ein „M“ und hebt eure köstlich kämpfende Faust gen Himmelszelt! Ein kleines NOM für die nächste Kaffeerunde, ein großes für die gepimpte Naschigkeit.

Es lebe die Verkleidungskunst!

Zutaten für 20 Brownie cubes:

Für den schokoholischen Teig:

  • 230g Mon Chéri (1,5 Packungen)
  • 300g Butter
  • 5 frische Eier (L) Bio/Freiland
  • 300g Rohrohrzucker
  • 250g Dinkelmehl (Typ 630 oder 1050)
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 60g Backkakao
  • je 1/2 TL Zimt & gem. Ingwer

Für die wuchtige Ganache:

  • 250g Schokoreste oder Kuvertüre (ich opferte einen 150g Schoko-Weihnachtsmann & 100g Zartbitter Kuvertüre)
  • 40g Butter
  • je 1/2 TL gem. Nelke & Kardamom
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Prise Salz

Brownie Magie:

>> Ofen auf 150°C Umluft (170°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Backrahmen (ca.30x25cm) fetten oder mit Backpapier auslegen.

1.) Sachte verschmelzen wir zunächst die Mon chéri Pralinen bei niedriger Temperatur mit der Butter.

2.) Unterdessen schlagen wir die Eier einige Minuten fluffig-cremig mit dem Rohrohrzucker auf.

3.) In einer separaten Schüssel mischen wir die trockenen Zutaten aus Dinkelmehl, Weinsteinbackpulver, Kakao, Zimt sowie Ingwer miteinander.

4.) Pralinenbutter & Mehlmix rühren wir nun nacheinander in die Eiermasse bis ein homogener Teig entsteht. Diesen in die vorbereitete Form streichen und im heißen Ofen ca. 30-35 Minuten backen, bis der Teig die allseits beliebte Stäbchenprobe besteht 🙂 Auskühlen lassen und in 20 Würfel schneiden.

TIPP: Man kann vorher noch die Ränder begradigen – zumindest wenn man so teilzeit-perfektionistisch veranlagt ist wie ich. Da es mir immer sehr am Herzen liegt, dass die Brownies herrlich quadratisch sind, muss ich das nun mal machen. Teigreste kann man übrigens super als Eis Topping oder für Cakepops verwenden.

5.) Für das i-Tüpfelchen -unsere ultra tolle Ganache– verschmelzen wir alle angegebenen Zutaten auf niedriger Stufe miteinander. Dabei äußerst rührend vorgehen!!

6.) Brownie cubes zärtlich und reichlich damit bestreichen, mit allerlei Firlefanz dekorieren und was ihr dann damit tut…tja, an dieser Stelle klinke ich mich wohl besser aus!

Enjoy enjoy

Peace&Honig

Eure Zuckerpuppe

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Dinkel Fussili für Champions in Radicchio-Kokos-Sauce

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Fussili gehören definitiv zu meinen absoluten Lieblingen. Nicht nur weil sie Ähnlichkeit mit meinen Haaren haben, auch weil sie durch ihren flotten Drehmoment so viel Geschmack transportieren können, dass es mich förmlich um den Tisch jagt. Kokosmilch & Radicchio lassen sich auf der putzigen Fussili herrlich gemeinsam verfrachten.

Der bittere Radicchio in saftigem Magenta ist voll mit Mineral-, Ballast- & Bitterstoffen, die uns mit jeder Menge Energie versorgen und unsere Verdauungssäfte in Wallung bringen – jetzt, da die Welt allmählich wieder auftaut, genau das Richtige! In Kombination mit süßlich cremiger Kokosmilch, stoffwechselanregenden Gewürzen und schniekem Dinkel Input, gibt das eine beglückend runde Sache!

I said a pa pi pasta, pappie to the pippie, the pa, pa a pi, and you don´t stop to cook it. To the buon appetito, basta e finito!

Zutaten für 5 Portionen

  • 600g Dinkel Fussili
  • 1 EL Ghee oder Kokosfett
  • 5 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 250g frische braune Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 1 knackiger Kopf Radicchio, geviertelt & in Streifen geschnitten
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • 1 EL fein gehackter Rosmarin
  • Mein Gewürzmix: je 1 TL Kurkuma sowie gem. schwarzer Pfeffer, je 1/2 TL Kreuzkümmel (Cumin), gem. Koriander, Paprika edelsüß & Zimt
  • 1 Dose Kokosmilch (400ml)
  • 2 EL Ahornsirup
  • Steinsalz, Kristallsalz oder gutes Meersalz
  • evtl. 1-2 TL Reismehl zum Abbinden
  • Nach Gusto für den individuellen Teller Freestyle > geriebener Parmesan, gutes Olivenöl, etwas Pesto Genovese, geröstete Mandelblättchen oder Chiliflocken für die Extra-Düse

Zubereitung:

  1. Nudelwasser in nem großen Pott aufsetzen.
  2. Ghee oder Kokosfett in einer geräumigen Pfanne Feuer unterm Hintern machen.
  3. Frühlingszwiebeln anschwitzen.
  4. Champignons, Radicchio, Oregano, Rosmarin und meinen Gewürzmix hinzufügen, weiterbraten und die janze Chose dabei beherzt vermengen.
  5. Kokosmilch & Ahornsirup angießen und das Sößchen ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen und den Radicchio schön zerfallen lassen.
  6. Nach 10 Minütchen idealerweise die Fussili ins kochende Salzwasser schubsen.
  7. Kurz bevor sie al dente sind, einmal hurtig die Soße salzen, abschmecken und evtl. mit Reismehl abbinden. (Reismehl kann man einfach trocken mit einem Schneebesen unterschlagen)
  8. Pasta abgießen und sogleich zum Soßentraum in die Pfanne kippen.
  9. Alles geschmeidig vermengen, servieren und nach Belieben, Appetit und animalischem Trieb mit Parmesan, Olivenöl, Pesto, gerösteten Mandelblättchen oder Chiliflöckchen verfeinernd toppen.
  10. BUON APPETITO

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Genießt euer Wochenende!

Peace&Honig

Eure Teigeresse

Rucola-Kräuter-Rührei inspiriert von den Eierköpfen dieser Welt

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Geht davon aus, dass alles was uns im Leben widerfährt, einen Sinn hat. Auch die zahlreichen Eierköpfe, die uns im Laufe unseres Lebens über den Weg laufen, haben durchaus ihre Berechtigung. Eierköpfe stärken -ohne es zu wissen- den Glauben an uns selbst. Sie machen uns stärker & empathischer. All die Eierköpfen des Planeten Erde tragen zur Reifung unseres Charakters bei. Dank ihnen lernen wir uns selbst ein Stück besser kennen.

Also DANKE an alle Eierköpfe weltweit. Ich widme euch mein heutiges Rezept. Als ich die Eier in die Pfanne gekloppt habe, musste ich ganz ganz fest an euch denken, ihr Eierkopf-Musen! Bon appetit!

Zutaten für 1 Person:

  • 2 große frische Bio-Eier aus Freilandhaltung
  • 1 Handvoll Rucola, grob gehackt
  • je 2-3 Zweige Petersilie & Oregano (Alternativen: Basilikum, Dill, Koriander, Thymian..), grob gehackt
  • 1 Handvoll Räuchertofu, klein gewürfelt
  • 4 grob gehackte Cherrytomaten
  • Gewürze: 1/2 TL Kurkuma, 1 Prise Muskat, je 1/4 TL schwarzer Pfeffer, Koriander & Kreuzkümmel (Cumin)
  • 50ml Weißwein
  • 1 EL Ghee/Butterschmalz oder Kokosfett
  • Salz

Zubereitung:

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1 EL Ghee/Butterschmalz oder Kokosfett in einer Pfanne erhitzen. Räuchertofuwürfel sowie Gewürze darin anbraten. Grob gehackte Cherrytomaten hinzufügen, kurz weiterbraten, dann mit Weißwein ablöschen. Eier, Rucola und Kräuter hinzufügen, salzen und schön Rühreimäßig mitm Holzlöffel verquirlen, bis die Eier durch sind.

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Wooopwooop FERTIG!

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Peace&Honig

Eure Miss Fahrenheit

Schokotorte „Marshmallow-Schaf“ alias XXL Praline

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Guckt es nicht ganz schnuckelig treu, das zuckersüße Marshmallow-Schaf? Ein Zwiespalt tut sich auf. Einerseits möchte man sich seiner süßen Unschuld hingeben und versinken in den saftigen Träumereien eines gewaltigen Berges Schokomasse. Andererseits kommt es doch eine Spur ZU süß & naiv daher, als dass man es je mit aufrichtigem Vergnügen anschneiden könnte.  Am Ende stürzten sich dann doch alle druff und schmatzten glücklich wie die Schweinchen.

Ich widme folgendes Rezept meiner Nikita Sis, die am Wochenende wundervoll 25 Jahre alt wurde. I ❤ YOU !

Zutaten:

Für den Schokoteig:

  • 300g weiche Bio Butter
  • 300g Zartbitter Kuvertüre
  • 5 frische Bio Eier aus Freilandhaltung
  • 100g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Tropfen Bittermandelöl
  • 150g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1/2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 TL Zimt

Für die Füllung & Ummantelung:

  • 400g Sahne (2 Becher)
  • 400g Zartbitter Kuvertüre
  • 30g Butter

Für die oberste „Granatsplitter“-Schicht:

  • 400g Kuchenreste (ich hatte Bananenkuchen-Reste)
  • 300g Fruchtjoghurt (bei mir wars Limetten-Joghurt)
  • 3 EL Backkakao
  • 50ml Amaretto

Sonstiges & Deko:

  • ca. 150ml Amaretto-Wasser-Mix (Verhältnis 1:1) zum Tränken der Schokoböden
  • 100g Marzipan für den Schafskopf
  • Marshmallows für die Schafswolle
  • evtl. Kokosraspel für drumherum
  • 4 Kürbiskerne für die Augen und die Nasenlöcher

Zubereitung:

– Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

– Eine Springform (Durchmesser 26-28cm) mit Backpapier auslegen.

Für den Schokoteig:

– 300g Butter sowie 300g gehackte Zartbitter-Kuvertüre in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen.

– Eier, Prise Salz, Zucker & Bittermandelöl in einer Schüssel mit dem Handrührer verschlagen.

– Mehl, Weinsteinbackpulver und Zimt in einer separaten Schüssel mischen.

– Mehlmix und flüssige Schoko-Butter gemeinsam in die Eier-Masse rühren.

– Teig in die Springform geben, glatt streichen und ihn ca. 30-35 Minuten in den Ofen schieben

 – Stäbchenprobe durchführen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

– Mit einem Tuch abdecken und über Nacht aufm Küchentisch oder wo auch immer stehen lassen.

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Für die Füllung & Ummantelung:
– 400g Sahne sowie 400g gehackte Zartbitter-Kuvertüre in ein Töpfchen geben und bei niedriger Temperatur schmelzen.
>> Immer wieder mit dem Schneebesen verrühren, bis die Schokosahne schön homogen braun ist.

– Anschließend Schokosahne halbieren und in der einen Hälfte die 30g Butter schmelzen.

– Beide Cremes abkühlen lassen und dann abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag schuf ich die Torte

Für die „Granatsplitter“-Masse:

Kuchenreste in eine Schüssel zerbröseln und mit Joghurt, Kakao sowie Amaretto zu einer schönen formbaren Pampe vermengen.

TORTE:

– Den Schokokuchen einmal waagerecht durchschneiden. Unteren Boden auf einem Tortenteller platzieren. Springformrand drumherum setzen, damit ordentlich „gestapelt“ werden kann.

– Schokoboden mehrfach mit einer Gabel einpieksen und mit der Hälfte Amaretto-Wasser-Mix tränken.

– Schoko-Sahne-Creme mit dem Handrüher aufschlagen und auf den Schokoboden streichen.

– Zweiten Schokoboden auf die Creme setzen und mit dem restlichen Amaretto-Wasser-Mix tränken.

– „Granatsplitter“-Masse nun kuppelförmig auf den getränkten Schokoboden streichen, sodass quasi ein kleiner Hügel entsteht, der die Form des Schafskörpers andeutet.

– Das Ganze für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

– Aus dem Kühlschrank holen und die Torte rundherum mit einem Messer vom Springformrand lösen. Diesen vorsichtig entfernen.

– Für die Ummantelung die Schokocreme mit Butter mit dem Handrüher aufschlagen und die Torte damit einstreichen.

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Dekoration: Aus Marzipan einen Schafskopf formen und an den Rand der Torte setzen. Marshmallow-Wolle schön verteilen und kahle Stellen mit Kokosraspel bestreuen. Für die Augen 1 Marshmallow halbieren und mit ein wenig Schokocreme auf den Marzipan-Kopf kleben. Für die Pupillen die Kürbiskerne ebenso mit ein wenig Schokocreme auf die Marshmallow-Augen setzen. 2 Kürbiskerne als Nasenlöcher ins Marzipan drücken uuuund FERTIG!!! Die Torte idealerweise noch einige Stunden oder über Nacht durchziehen lassen.

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Da stand ich nun vor der Wohnungstür meiner Freundin und begrüßte sie mit einem schafsmäßigen „Määääh!“ und präsentierte ihr stolz die  Torte, die ich extra für sie gezaubert hatte. Sie freute sich und fragte nach einer herzlichen Umarmung: „Oooh ist das ein Igel?“… JA GENAU! Ein weißer Igel! Wir einigten uns auf einen „Albino-Igel“ und ließen uns das Prachtstück mit ganzer Seele schmecken.

Peace&Honig

Euer Firlefanz

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Petits Fours Impro für Mommy

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Kuchenreste vom Vortag oder seit Wochen tiefgekühlt parat? Na dann raus damit, zurecht geschnippelt und gestapelt!

Am Muttertag habe ich ein paar armselige Stückchen Orangen-Blechkuchen aufgetaut, die vor Wochen übrig geblieben sind. Da ich sie nicht einfach so auf nen Servierteller klatschen wollte, habe ich mir was anderes einfallen lassen.. und zwar etwas rischtisch neckisches!

Das benötigt ihr:

  • Kuchenreste, die sich gut zuschneiden lassen (idealerweise Blechkuchen, da bereits rechteckig)
  • Lieblings-Marmelade > Erdbeermarmelade ist immer der Brüller! (sogar selbstgemacht!)
  • Puderzucker für den Zuckerguss (kann man mit Wasser oder Saft anrühren)
  • Optional: Speisefarbe (ich habe rote verwendet)
  • Deko: Zuckerperlen, Marzipanfiguren, Herzchen …oder wie wärs mit essbaren Blüten?

Zackzack:

Kuchenreste einfach in kleine 4 x 4cm große und 0,5 – 1cm flache Vierecke schneiden, mit Lieblings-Marmelade bestreichen und jeweils 3 Vierecke aufeinanderstapeln. Zuckerguss anrühren, evtl. mit Speisefarbe zart einfärben und jeweils ein Löffelchen Zuckerguss über jeden Kuchenwürfel geben. Mit bunten Zuckerperlen, Marzipanherzen und allem was das Herz begehrt dekorieren und auf einem schönen Servierteller anrichten. Tobt euch aus!

Die Teile sind schnell fertig, sehen entzückend aus, sind mit einem „Haps“ im Mund und schmecken köstlich!

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Peace&Honig

Eure Zuggäpopo

Veggie Pizza deluxe

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Hier ein kleiner TMNT-Appetizer > http://www.youtube.com/watch?v=68bWYij_FgM

Wenns um Pizza geht, verwandel ich mich in nen Ninja-Turtle! Keine großen Worte – einfach COWABUNGA!!

Zutaten für ein ganzes Blech Veggie Pizza:

Pizzateig:

  • 350g Dinkelmehl, Typ 630
  • 1,5 TL Salz
  • 1 Prise Rohrohrzucker
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel Hefe (21g)
  • 2 EL Kürbiskernöl (macht ne tolle Farbe)

Tomatensoße:

  • 1/2 Dose Pizzatomaten
  • 1 EL Basilikumpesto
  • 1/2 TL Kurkuma
  • Salz & Pfeffer

Belag:

  • 1 Glas Artischockenherzen, geviertelt
  • 1 große Aubergine
  • 1 Zucchini
  • schwarze Oliven
  • 200g frische Champignons

“Käse-Ersatz” – Hefeschmelz:

  • 2 EL Ghee/Butterschmalz oder Pflanzenöl
  • 3 gehäufte TL Dinkelmehl, Typ 630
  • 150ml Wasser
  • 4 EL Hefeflocken (gibts im Bioladen, Reformhaus oder Tegut)
  • 1 TL Senf
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Salz & Pfeffer
  • ..und wers scharf mag 1/2 TL Chilipulver

Zusätzlich: Gutes Olivenöl und getrockneter Oregano zum Verfeinern nachm Backen!!!

Zubereitung:

1.) Ofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Aubergine & Zucchini für den Belag waschen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Gemüsescheiben auf dem Ofenrost grillen, bis sie leicht bräunlich und weich sind. Das dauert etwa 10-15 Minuten. Aus dem Ofen nehmen und erstmal beiseite stellen.

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2.) Champignons für den Belag putzen und in Scheiben schneiden. 1 EL Ghee/Butterschmalz oder Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die Champignonscheiben so lange braten, bis sie weich sind und die Flüssigkeit verdampft ist. In ein Schüsselchen geben und ebenfalls erstmal beiseite stellen.

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3.) Für die Tomatensoße alle genannten Zutaten verrühren.

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4.) Für den Pizzateig Dinkelmehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen und eine Mulde in die Mitte drücken. Hefe im Wasser auflösen und gemeinsam mit dem Kürbiskernöl in die Mehlmulde gießen. Mit den Knethaken so gut es geht zu einem homogenen Teig verarbeiten. Danach nochmal mit den Händen auf bemehlter Arbeitsfläche ordentlich durchkneten und in Größe des Backblechs ausrollen. Das kann man auch schon direkt auf dem Backpapier machen. Der Teig lässt sich dann besser aufs Blech transportieren. Das Ganze 30 Minuten ruhen lassen.

5.) Währenddessen kann der “Käse-Ersatz”- Hefeschmelz fertiggestellt werden: Ghee/Butterschmalz oder Pflanzenöl in einem kleinen Topf erhitzen und das Mehl kurz darin anschwitzen. Wasser, Hefeflocken und die restlichen Zutaten hinzufügen und mit einem Schneebesen gut verrühren. Bei mäßiger Hitze kurz aufköcheln, bis die Masse schön dicklich ist. Dann beiseitestellen.

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6.) Pizza mit Tomatensoße bestreichen und gleichmäßig mit den gegrillten Auberginen & Zucchini belegen. Die Artischockenviertel, Champignonscheiben sowie Oliven ebenfalls schön verteilen. Den Hefeschmelz in kleinen Klecksen über die Pizza geben und das Ganze noch mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen.

7.) Unsere Meisterwerk kommt nun bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für 25-30 Minuten in den Ofen.

8.) Vor der Verzehr noch mit frischem Olivenöl beträufeln und mit getrocknetem Oregano bestreuen.

BUON APPETITO!

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Peace&Honig

Eure Killertomate

 

Einfach nur >Spaghetti Carbonara<< hell yeah!!!

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Ab und an brauchen meine sizilianischen Wurzeln einfach richtig gutes Dünger. Selbstverfreilich geben sie sich nur mit dem Allerbesten zufrieden, PASTA!!! und davon reichlich, per favore!

Pasta sollte man stets mit dem Gedanken „wenn schon, denn schon“ essen. Klassiker sollten Klassiker bleiben und wenn man sie isst, soll man sie gefälligst mit seinem ganzen guten großen Herzen essen. In uns allen steckt ein großes Herz und dieses Herz kann genießen bis zum Horizont. Ist es nicht zauberhaft, dass wir genießen können? Ja, wahrlich! Wenn ich ein Hund wäre, würde ich jetzt vor Freude im Kreis rennen und meinen eigenen Schwanz jagen. Genießen geht Hand in Hand mit Liebe und innerem Frieden.

Liebe geht durch den Magen und heut war ich besonders verliebt in mio amore. Fühl ich mich verliebt, hab ich oft richtig Heißhunger auf Pasta! Daher gabs heut mal was richtig deftiges…

Spaghetti Carbonara alla Anja

Zutaten für 2 sehr hungrige Personen oder 3 Normalsterbliche:

  • 300g Spaghetti
  • 3 frische Bio-Eier (M)
  • 150 ml Schlagsahne
  • 100g geriebener Parmesan
  • 150g gewürfelter Speck oder Schinken (aber psst..gute Bio-Qualität!! Vergesst nicht> „wenn schon, denn schon“)
  • 1/2 Zwiebel, fein gehackt
  • 1/2 TL Kurkuma und 1 Messerspitze Muskat
  • schwarzer Pfeffer, Salz
  • 1 EL Ghee/Butterschmalz oder Pflanzenöl

Zubereitung:

– Nudelwasser aufsetzen.

– In einem Schüsselchen Eier, Sahne, die Hälfte des Parmesans, reichlich Pfeffer, Kurkuma sowie Muskat schön verquirlen.

– Speckwürfel sowie fein gehackte Zwiebel in Ghee leicht knusprig braten, auf ein Tellerchen geben und vorerst beiseite stellen.

– Spaghetti al dente kochen, abgießen und gemeinsam mit dem Eier-Mix, dem Speck und den Zwiebeln zurück in den heißen Topf geben. Das Ganze sofort ordentlich vermengen. Topf dabei auf der heißen Herdplatte stehen lassen. Die Resthitze sorgt dafür, dass sich das Ei langsam bindet. Nur so lange rühren, bis kein rohes glibberiges Ei mehr zu sehen ist. Die Spaghetti sollten schön cremig bleiben und nicht zu pappigem Rührei mutieren!

– Auf Tellern verteilen und mit dem restlichen Parmesan bestreuen.

– Seinem Schatz tief in die Augen schauen, ein zärtliches „buon appetito“ flüstern, ihm einen Schmatzer aufdrücken und sich dann mit ganzen Herzen dem Genießen widmen.

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..und nun noch ein Geheimnis:

>Ich koche mit viel Herz  und esse bis mein Bäuchlein kugelrund ist. Dann kann ich mein Laptop viel besser darauf abstellen und euch nen schönen Artikel schreiben, ist doch klar!<

Peace&Honig

Euer Eierkopp