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Mit Dinkelgrieß & Sesambanana Turbodiesel Antrieb bis zum Mond und womöglich auch zurück – hoffen wirs mal

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Mit Dinkelgrieß & Sesambanana Turbodiesel Antrieb bis zum Mond und womöglich auch zurück – hoffen wirs mal

So amigos und dudes des morgendlichen Trubels, das Wochenende naht, Land in Sicht! Die Hosen nochmal gehörig hoch gezogen und mit alter Kordel und doppeltem Rittberger Seemannsknoten zugeschnürt.

Begleitend kommt hier ein wohlig wärmendes Frühstück, das dem Seemannsknoten gewiss nicht ins Handwerk fuscht, denn es ist gut bekömmlich und macht schlank, schön und schlau – die glorreichen ‚Schs‘ quasi!

Zutaten für zwo Schnarchnasen:

  • 400ml Reismilch (Kokos-, Hafer-, Mandelmilch gehn natürlich auch)
  • 4 getrocknete Feigen
  • 2 Prisen Safranfäden
  • Jeweils 1/4 TL gem. Kardamom& Kurkuma
  • 1 Prise Stein- oder Meersalz
  • 5 leicht gehäufte EL Dinkelgrieß
  • 1EL Ahornsirup
  • 2 stattlicher TL Kokosfett/-öl oder Ghee
  • 1 reife Banane
  • 1TL Sesam
  • 1/2 flacher TL Zimt

Sunny Topfomania mit Ritterchen Schneebesen

Safranfäden über Nacht in 1EL Wasser oder wenigstens für 10Minuten in 1EL heißem Wasser ausm Wasserkocher einweichen. Safran ist so ein damn liebliches Gewürz und wie das bei lieblichen Lebensdingen eben der Fall ist, auch sehr empfindlich und flüchtig wie der Anblick eines Zitronenfalters und die wage Zitrusbrise, die er mit einem zarten Flügelschlag >once in a lifetime< zu dir herüberträgt, also attenzione mitm good old holy saffron. Der wird nicht mitgekocht, nein, er gesellt sich erst am Ende dazu.

Next step: 2 Feigen hacken, die andern zwei süßen für die Deko aufsparen.

Gehackte Feigen, Reisdrink oä, Salz, Kardamom und Kurkuma in ein kleines Töpfchen geben und bei mittlerer Hitze anfeuern.

Sobald unser Breakfast Sud zu simmern beginnt, entspannt nach einem Schneebesen (in diesem Fall ’sunshine Grießbesen‘) greifen und unter stetigem Rühren den Grieß nach und nach einrieseln lassen, bis das Ganze appetitlich nach cremigem Leckerbissen aussieht.

Safran mitsamt dem Einweichwasser, 1TL Kokosfett oder Ghee sowie Ahornsirup unterrühren, abdecken und beiseite stellen.

Während das Wunderwerk im Topf vor sich hin zieht, bereiten wir die flotten Sesambananen zu:

Allora! Banane würfeln. 1 TL Kokosfett oder Ghee in einem kleinen Topf oder einer Pfanne erhitzen.

Sesam anrösten.

Bananenwürfel und den Zimt hinzufügen und alles etwa 1 Minute vorfreudig durchschwenken, dann sind die Bananen hot, leicht karamellisiert, aber nicht verkocht und wir haben den zuvor un peu plus intense gerösteten Sesam am Start, der dem süßen Banänchen irgendwie kantiges Charisma verleiht.

HUCH! Das ging jetzt aber flott. Handelt es sich hierbei etwa um die berüchtigte Sesambanane, die sich schneller brät als ihr Schatten? Ist das denn die Möglichkeit?

Mit einem heiden R-E-S-P-E-K-T vor der lucky Lukonane gehts nun ans Anrichten: Grießcreme auf zwei schicke Schälchen verteilen und die wild west Banane treffsicher darauf drapieren. Die zwei restlichen Dekofeigen in Scheiben keck dazu sowie nach Gusto getrocknete Bananenscheiben und rote Pfefferbeeren, wobei letzteres wirklich Geschmackssache ist. Mir schmecken die ja nicht so, aber man muss schon sagen, die sehn schick aus und dat Bissl da! 🙂

Genießt den Start in einen neuen Frühlingstag durch und durch

Peace&Honig

Eure early Cremasita

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Dinkel Fussili für Champions in Radicchio-Kokos-Sauce

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Fussili gehören definitiv zu meinen absoluten Lieblingen. Nicht nur weil sie Ähnlichkeit mit meinen Haaren haben, auch weil sie durch ihren flotten Drehmoment so viel Geschmack transportieren können, dass es mich förmlich um den Tisch jagt. Kokosmilch & Radicchio lassen sich auf der putzigen Fussili herrlich gemeinsam verfrachten.

Der bittere Radicchio in saftigem Magenta ist voll mit Mineral-, Ballast- & Bitterstoffen, die uns mit jeder Menge Energie versorgen und unsere Verdauungssäfte in Wallung bringen – jetzt, da die Welt allmählich wieder auftaut, genau das Richtige! In Kombination mit süßlich cremiger Kokosmilch, stoffwechselanregenden Gewürzen und schniekem Dinkel Input, gibt das eine beglückend runde Sache!

I said a pa pi pasta, pappie to the pippie, the pa, pa a pi, and you don´t stop to cook it. To the buon appetito, basta e finito!

Zutaten für 5 Portionen

  • 600g Dinkel Fussili
  • 1 EL Ghee oder Kokosfett
  • 5 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 250g frische braune Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 1 knackiger Kopf Radicchio, geviertelt & in Streifen geschnitten
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • 1 EL fein gehackter Rosmarin
  • Mein Gewürzmix: je 1 TL Kurkuma sowie gem. schwarzer Pfeffer, je 1/2 TL Kreuzkümmel (Cumin), gem. Koriander, Paprika edelsüß & Zimt
  • 1 Dose Kokosmilch (400ml)
  • 2 EL Ahornsirup
  • Steinsalz, Kristallsalz oder gutes Meersalz
  • evtl. 1-2 TL Reismehl zum Abbinden
  • Nach Gusto für den individuellen Teller Freestyle > geriebener Parmesan, gutes Olivenöl, etwas Pesto Genovese, geröstete Mandelblättchen oder Chiliflocken für die Extra-Düse

Zubereitung:

  1. Nudelwasser in nem großen Pott aufsetzen.
  2. Ghee oder Kokosfett in einer geräumigen Pfanne Feuer unterm Hintern machen.
  3. Frühlingszwiebeln anschwitzen.
  4. Champignons, Radicchio, Oregano, Rosmarin und meinen Gewürzmix hinzufügen, weiterbraten und die janze Chose dabei beherzt vermengen.
  5. Kokosmilch & Ahornsirup angießen und das Sößchen ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen und den Radicchio schön zerfallen lassen.
  6. Nach 10 Minütchen idealerweise die Fussili ins kochende Salzwasser schubsen.
  7. Kurz bevor sie al dente sind, einmal hurtig die Soße salzen, abschmecken und evtl. mit Reismehl abbinden. (Reismehl kann man einfach trocken mit einem Schneebesen unterschlagen)
  8. Pasta abgießen und sogleich zum Soßentraum in die Pfanne kippen.
  9. Alles geschmeidig vermengen, servieren und nach Belieben, Appetit und animalischem Trieb mit Parmesan, Olivenöl, Pesto, gerösteten Mandelblättchen oder Chiliflöckchen verfeinernd toppen.
  10. BUON APPETITO

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Genießt euer Wochenende!

Peace&Honig

Eure Teigeresse

Mafaldine con carciofi e salmone

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Pasta Magie – eine Welt für sich…

Ich halte kurz inne. Man kann mich getrost Pasta-Fetischist taufen. Gelockte Fussili, elegante Linguine und zarte Farfalle (übersetzt: Schmetterling) gehören zu meinen Lieblingen. Aber ich glaube, dass die königliche Mafaldine meine liebste Pastasorte ist. Ihre Lamellen aus Teig erinnern an magische Korallenriffe, die dank dem wohltuenden Gewicht weichen Wassers bis in alle Ewigkeit vor urbaner Lautstärke und alltäglichen Turbulenzen abgeschnitten sind.

Sie sind wohl nach der neapolitanischen Prinzessin „Mafalda von Savoyen“ benannt, die edle spitzenbesetzte Kleider trug, wie es sich nun mal für eine richtige Prinzessin gehörte. Diese Pasta erinnert an den wellenförmigen Saum ihrer königlichen Roben. Ich finde Pasta sollte man stets mit einer königlichen Haltung zubereiten und auch genießen. „Königlich“ kann man an dieser Stelle natürlich interpretieren wie man möchte. Für mich heißt es kontextgerecht: gute Mucke angeworfen, Gläschen Wein parat (ganz nach dem Grundsatz „ich koche gerne mit Wein und manchmal gebe ich ihn sogar ins Essen“) und wild gestikulierend sowie tanzend fortbewegen, damit sich die Aromen im ganzen Haus verteilen. Die Nachbarschaft soll schließlich gleich mit betört werden. Sie eignen sich toll für weiche & geschmacksintensive Soßen. Ich habe mich heute für eine erfrischend sommerliche Variante entschieden, die das grau-kalte Winterwetter mal für einen genießerischen Augenblick links liegen lässt. Mmmh ihr werdet es lieben!

Die Pastaspiele mögen beginnen!!!

Zutaten für 3 Portionen:

  • 300g Mafaldine (Alternative: neeee, Mafaldine sind zu toll! Im äußersten Notfall jedoch Pappardelle, Tagliatelle oder Farfalle)
  • 2 EL Ghee/Butterschmalz oder Kokosfett
  • 3 Zehen Knoblauch, gepresst
  • je 1/2 TL gem. Koriander sowie schwarzer Pfeffer
  • 280g Artischockenherzen (in Öl eingelegt), abgetropft und klein gehackt
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • fein abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
  • 150ml heißes Pastawasser ausm Kochtopf
  • Walnussgroßes Stückchen Butter (ca. 30g)
  • 150g guter Bio-Räucherlachs, klein gezupft
  • 1 Bund glatte Petersilie (ca. 50g), grob gehackt
  • Salz, gutes Olivenöl

Zubereitung:

Alle Zutaten wie oben angegeben bereitstellen. Die Kochprozedur ist kein langwieriges Unterfangen – hopphopp und happhapp quasi. Solange unsere lieblichen Mafaldine kochen, können wir geschwind die Soße fertigstellen.

1.) Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen

2.) Ghee/Butterschmalz oder Kokosfett in einer großen Pfanne anheizen.

3.) Mafaldine nun ins kochende Salzwasser schubsen.

4.) Gepresste Knoblauchzehen kurz in der Pfanne schwenken. Zitronensaft, -schale, Artischocken, Koriander sowie schwarzen Pfeffer sogleich hinzufügen und alles schön miteinander vermählen.

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5.) Vom kochenden Pastawasser, in dem die Mafaldine schwimmen und allmählich al dente werden, 150ml abnehmen und gemeinsam mit der Butter in die Pfanne geben. Unsere Soße nun auf mittlerer Stufe weiterköcheln und etwas eindicken lassen. Eventuell mit einer guten Prise Salz nachwürzen.

6.) Pasta abgießen und zusammen mit dem Räucherlachs und der Petersilie in die Pfanne geben. Alles liebevoll vermengen und dabei den wundervollen Duft einatmen.

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7.) Den Pfanneninhalt schwungvoll auf 3 Teller verteilen und mit enorm guten Olivenöl besprenkeln.

8.) Der Drehmoment zählt. Ein hungriges Lächeln schmückt die Motorik. Der Atem hält inne, um dieser köstlichsten Materie Platz zu machen. Buon appetito!

Peace & Honig

Euer Teigling

 

 

Schoko-Mandel-Törtchen mit Mascarpone Barett >>fesh & fresh<<

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Schon Alkaios von Lesbos hat gesagt: „Im Schokolädchen veritas“

Nie würde ich diesem weisen Knaben widersprechen. Ich verneige mich ehrfürchtig mit zwei Schoko-Mandel-Törtchen in den Händen und warte auf die Wahrheit! Lasst uns die veritas rocken…

Zutaten für 12 Stück:

  • 150g Butter
  • 150g Zartbitter Kuvertüre
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 3 gestrichene TL Weinsteinbackpulver
  • 120g Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 3 frische Bio-Eier aus Freilandhaltung (Größe M)

Pour la crème:

  • 250g Mascarpone
  • 50g Puderzucker
  • je 1/4 TL Kurkuma & Kardamom
  • 1/4 Fläschchen Zitronenöl
  • 1 Becher (200g) Sahne, steif geschlagen

Deko: Geröstete Mandelblättchen, Schokospäne, rote Pfefferbeeren, schwarzer Sesam… leichtfüßig nach Lust & Laune!

Einmal durch die Törtchen Zeitmaschine:

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein 12er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Butter & Schoki langsam miteinander verschmelzen. Mandeln, Backpulver, Zucker, Zimt in einer Schüssel vermischen. Die Eier nacheinander und anschließend die Schokobutter gefühlvoll unterrühren.

Teig gleichmäßig auf alle 12 Förmchen verteilen und für ca. 30-40 Minuten in den Ofen schieben. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Fertig? Wunderbärchen..dann lasse mer unsere kleenen gehaltvollen Wonneproppen vollständig auf nem schnieken Kuchengitter oder nem draufgängerischen Ofenrost abkühlen. Ist janz jut wenn die kleenen Racker auch von unten bissl gelüftet werden, sonst wird der Teigboden womöglich etwas lääätschig – was unsere heutige höchste kriminelle Sachlage betrifft, ist „lätschig“ wohl das am homogensten klingende Wort. In meinen Ohren allemal und ich als äußerst feinfühlige Cookerina habe ein ungemein sensibles Gehör!

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Für la crème verschlagen wir auf brutalst sanfte Weise Mascarpone, Puderzucker, Kurkuma, Kardamom und das Zitronenöl miteinander und heben luftig-locker die geschlagenen Sahne unter. Mit einem Spritzbeutel lassen sich nun äußerst schnuckelig adrette Häubchen auf die Törtchen setzen. Selbstverfreilich wird das geschickt detailverliebte Dekorieren als Alibi missbraucht, bevor man sie sich ausschweifend frivol in den Schlund schiebt.

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Futterluke zu und mmmmmh… auf ein spätsommerlich angehauchtes und melancholisch beträufeltes Wochenende!

Peace&Honig

Euer Fußbett aus Wolken

Herrliche Zitronen-Mascarpone-Tarte mit Honig >>fix & easy<<

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Lasst uns Küchen-Leichtigkeit kultivieren…

Ein Gast ist wie ein Fisch,
Er bleibt nicht lange frisch.

Well wie auch immer, diese Tarte jedenfalls ist der perfekte Abschluss eines himmlisch belebenden Frühlings-Menüs, hält laaange frisch, sodass einer durchzechten Nacht voll der guten Konversation, einem Grappa hier, einem Limoncello dort und nem Sambucca hinterher, theoretisch nichts im Wege steht.

Zutaten für eine Tarte (26-28cm Durchmesser Springform):

Mürbteig:

  • 80g Vollrohrzucker
  • 190g kalte Butter, zerstückelt
  • 240g Vollkorn Dinkelmehl
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 EL Johannisbeergelee o.ä. zum Bestreichen

Mascarponecreme:

  • 500g Mascarpone
  • 100g Honig
  • 1/2 TL Kurkuma
  • Frisch ausgepresster Saft einer Zitrone
  • Etwas Honig zum finalen Besprenkeln

Tarterataaaa:

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Mürbteig alle Zutaten -außer dem Gelee- zu einem geschmeidigen Teig kneten und die gebutterte oder mit Backpapier ausgelegte -so habe ich es gemacht- Springform gleichmäßig damit auskleiden, so dass ein 3-4cm hoher Rand entsteht.

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Im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen, bis der Boden hauchzart angebräunt ist und einen wunderbaren Duft in der Welt außerhalb des Ofens verströmt. Anschließend mit dem Gelee bestreichen und das Ganze gänzlich auskühlen lassen.

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Für die Mascarponecreme alle Zutaten bis zum Zitronensaft cremig schlagen und auf dem abgekühlten Mürbteig verstreichen.

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Zu guter Letzt mit Honig besprenkeln, entzückt blinzeln, auf beiden Handflächen stolz gen Himmel heben, damit unsere Tarte dem Weltall ein wenig entgegenkommt und dabei inbrünstig rufen: „TARTERATAAA!“

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Inter- und Intragalaktisch oder?

Wünsche euch ein zitrusfrisches Wochenende!

Peace&Honig

Euer Zitronenfalter

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Endstation „Schlaraffenland“

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Nenn mich „Die Superduperhubbabubba-Tortencreme-Tante“ – Verfechterin kindlicher Phantasien und Freudenjauchzer. Jahaaa, von nun an soll dies mein Name, der Schneebesen mein Schwert und die Springform mein Schild sein. Ich schlage mich zum frohlockenden Ritter. Ich spüre es, der Stein ist wahrlich ins Rollen gebracht. Ich ergebe mich meinem Schicksal der Köstlichkeit, so wie ein fluffiger Biskuit sich einer guten Creme hingibt und sich gänzlich von ihr einhüllen lässt. Welch herrlich wolkige Dancefloor das heut schon wieder ist.. in meinem Kopf! Inspiriert von dem süßesten Neffen der Welt, den die coolste Tante auf Erden (meine Wenigkeit) nur haben kann!

Ich habe für die Kleinen extra einen zuckerfreien Kastenkuchen gebacken, aus dem die 2 hinteren Waggons entstanden sind. Banane und Datteln sorgen hier für eine wundervoll unaufdringliche Süße, die „normalen“ Kuchen in nichts nachsteht. Die komplette Creme-Ummantelung ist mit Honig gesüßt. Abgesehen von der Deko ist hier also alles kindlich vernünftig durchdacht. Das Führerhaus besteht aus einem feinen zuckerhaltigen Nusskuchen für die Erwachsenen, der ein lustiges Schätzchen in sich birgt.

Tschuuuu tschuuuuu tschuck tschuck tschuck… wir gehen auf eine Reise und nehmen uns dabei in Acht vor der verrückten Lokführerin!

Die Geburtstags-Lokomotive

Zutaten für den zuckerfreien Kastenkuchen:

  • 4 frische Bio Eier aus Freilandhaltung (M)
  • 200g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln oder gemischt)
  • 2,5 gestrichene TL Weinsteinbackpulver
  • 1 pürierte Banane
  • 150g Datteln
  • je 1/2 TL Zimt & Ingwerpulver

Zubereitung:

Einen Tag zuvor die Datteln knapp mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen. Am nächsten Tag die eingeweichten Datteln mitsamt dem Einweichwasser fein pürieren.

Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen und eine Kastenform fetten.

Eier trennen. Eigelbe mit dem Handrührer hell schaumig schlagen. Nüsse, Backpulver, pürierte Banane, Dattelmus sowie Gewürze unterrühren. Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unterheben. Teig in die gefettete Kastenform füllen, glatt streichen und für etwa 40 Minuten backen. Anschließend die Stäbchenprobe nicht vergessen! Kuchen vollständig abkühlen lassen und stürzen.

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Zutaten für den zuckerhaltigen Nusskuchen:

  • 200g weiche Butter
  • 200g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 frische Bio Eier aus Freilandhaltung (Größe L)
  • 280g Dinkelmehl (Typ 1050)
  • 3 gestrichene TL Weinsteinbackpulver
  • je 1/2 TL Zimt & Ingwerpulver
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 50ml Milch
  • 5 Stück Milka Tender

Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Kastenform fetten.

Butter, Zucker und Salz mit dem Handrührer wunderbar cremig schlagen. Die Eier nacheinander ordentlich unterrühren. Dinkelmehl, Backpulver, Gewürze sowie Haselnüsse mischen und im Wechsel mit der Milch ebenfalls einrühren, bis ein schöner homogener Teig entsteht.

Die Hälfte des Teiges in die gefettete Kastenform füllen und mit Milka Tender belegen. Das Ganze mit dem restlichen Teig bedecken, glatt streichen und für ca. 40-50 Minuten in den Ofen schieben. Zwischendurch mal nachprüfen wie weit der Kuchen ist. Am besten geht das mit der guten alten Stäbchenprobe, wie könnte es anders sein 🙂 Kuchen vollständig auskühlen lassen und dann stürzen.

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Zutaten für die honigsüße Mascarpone-Kakao-Creme:

  • 500g Mascarpone
  • 150g Honig
  • 4 gehäufte EL Kakaopulver (Backkakao)
  • fein abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange
  • 5g Vanillepulver
  • 1/2 TL Kardamom, 1 Msp. Muskat
  • 300g Sahne, steif geschlagen

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Sahne schön cremig schlagen. Steife Sahne am Ende unterheben, fertig!

Bauarbeiten

Den zuckerfreien Kastenkuchen halbieren, sodass wir 2 Waggons erhalten. Für das Führerhaus Grundgerüst den zuckerhaltigen Nusskuchen etwa zweidritteln. Das kleinere auf das größere Stück setzen und mit einem Holzspieß stabilisieren:

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Nun alles einfach gründlich mit unserer köstlichen Mascarponecreme einstreichen und nach Herzenslust dekorieren.

Dekoideen:

  • Eiswaffel als Schornstein
  • Zerrupfte Marshmallows als Dampf
  • Ganze Marshmallows als Verbindungsteile zwischen den Waggons
  • 4eckige Kekse als Fenster
  • Oreos oder kleine Prinzenrolle als Räder
  • Eingefärbtes Marzipan oder Fondant für die Schienen
  • Gummibärchen, Brezeln, Mikado, Smarties usw üüüüberall wo Platz ist

I proudly present:

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Die Dampflok ins Glück!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lächeln-In-Gesichter-Zaubern!

Peace&Honig

Eure dankbarste Tante

 

Auberginen Brot & Zuckerpeitsche

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Leckerschmecker Dachdecker.. machen, grinsen, mmmmhen!!

Zutaten für ein Brot:

  • 1 großes flaches Oliven Fladenbrot oder Ciabatta
  • 2 Auberginen, in 1/2 cm dünne Scheiben geschnitten
  • Gutes Olivenöl
  • Rotweinessig
  • Zitronensaft
  • getrockneter Oregano
  • 1/2 Zehe Knoblauch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Auberginenscheiben auf den Ofenrost legen und grillen bis sie leicht braun und weich sind. Etwa insg. 100ml Marinade aus Olivenöl, Rotweinessig, Zitronensaft, Oregano, Salz und Pfeffer herstellen. Hierbei sollte die Säuremenge (Rotweinessig & Zitronensaft) immer 1/3 der Gesamtmenge ausmachen. Warmweiche Auberginenscheiben gleich mit der Marinade vermengen und mind. 1 Stunde ziehen lassen.

Das Oliven Fladenbrot bzw. Ciabatta waagerecht durchschneiden und mit einer halben Knoblauchzehe temperamentvoll einreiben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer sowie Oregano bestreuen. Mit Auberginenscheiben belegen, zuklappen und im Ofen kurz warm machen…fertig, lecker, easy, gediegen!

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Dazu gabs nen großen Salat mit Romana, Rucola, Möhrenraspel, Mozzarella, gerösteten Pinienkernen und restlichen Grill-Auberginen. Wat will man mehr? …klaaar Torte! Here we go ->

Zutaten für ein Amaretto-Buttercreme-Törtchen (Springform Durchmesser 22cm):

Teig:

  • 200g weiche Butter
  • 200g feiner Rohrohruucker
  • 200g Dinkelmehl (Typ 630 oder 1050)
  • 3 große frische Eier (Bio& Freiland)
  • 2,5 gestrichene TL Weinsteinbackpulver
  • 2 EL Amaretto
  • je 1 TL Zimt und Ingwerpulver
  • fein abgeriebene Schale einer Bio Orange
  • 1 Prise Salz
  • 80g getrocknete Sauerkirschen oder Cranberries
  • Tränke: ca. 70ml > Orangensaft & Amaretto 1:1

Buttercreme:

  • 150g weiche Butter
  • 240g Puderzucker
  • 2 EL Amaretto

Deko: Freestyle oder wie bei mir 1,5 Becher Sahne mit Speisefarbe & Vanillezucker steif schlagen und hübsch jemacht!

Zubereitung:

Springform gründlich einfetten. Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Teig Butter mit Zucker zu einer locker-leichten Masse aufschlagen. Ein Ei nach dem anderen dazurühren, dann Amaretto, Mehl, Backpulver, Salz, Zimt, Ingwerpulver und Sauerkirschen/Cranberries unterrühren. Teig in die gefettete Springform füllen und für etwa 30-35 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit die Springform mit Alufolie bedecken, damit die Oberfläche nicht zu braun wird. Anschließend abkühlen lassen.

Für die Buttercreme die genannten Zutaten verschlagen, bis wir eine fluffig lockere Creme haben.

Abgekühlten Kuchen einmal waagerecht durchschneiden. Boden auf eine Tortenplatte setzen und mit der Orangen-Amaretto-Tränke beträufeln. Mit Buttercreme bestreichen und den Kuchendeckel druff setzen. Torte mit der eingefärbten Vanillesahne ummanteln und mit Tuffs verzieren oder oder oder …let´s be weirdo!

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Pipipiii bon appetiiit!

Peace&Honig

Euer Genussanthrop