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Mafaldine con carciofi e salmone

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Pasta Magie – eine Welt für sich…

Ich halte kurz inne. Man kann mich getrost Pasta-Fetischist taufen. Gelockte Fussili, elegante Linguine und zarte Farfalle (übersetzt: Schmetterling) gehören zu meinen Lieblingen. Aber ich glaube, dass die königliche Mafaldine meine liebste Pastasorte ist. Ihre Lamellen aus Teig erinnern an magische Korallenriffe, die dank dem wohltuenden Gewicht weichen Wassers bis in alle Ewigkeit vor urbaner Lautstärke und alltäglichen Turbulenzen abgeschnitten sind.

Sie sind wohl nach der neapolitanischen Prinzessin „Mafalda von Savoyen“ benannt, die edle spitzenbesetzte Kleider trug, wie es sich nun mal für eine richtige Prinzessin gehörte. Diese Pasta erinnert an den wellenförmigen Saum ihrer königlichen Roben. Ich finde Pasta sollte man stets mit einer königlichen Haltung zubereiten und auch genießen. „Königlich“ kann man an dieser Stelle natürlich interpretieren wie man möchte. Für mich heißt es kontextgerecht: gute Mucke angeworfen, Gläschen Wein parat (ganz nach dem Grundsatz „ich koche gerne mit Wein und manchmal gebe ich ihn sogar ins Essen“) und wild gestikulierend sowie tanzend fortbewegen, damit sich die Aromen im ganzen Haus verteilen. Die Nachbarschaft soll schließlich gleich mit betört werden. Sie eignen sich toll für weiche & geschmacksintensive Soßen. Ich habe mich heute für eine erfrischend sommerliche Variante entschieden, die das grau-kalte Winterwetter mal für einen genießerischen Augenblick links liegen lässt. Mmmh ihr werdet es lieben!

Die Pastaspiele mögen beginnen!!!

Zutaten für 3 Portionen:

  • 300g Mafaldine (Alternative: neeee, Mafaldine sind zu toll! Im äußersten Notfall jedoch Pappardelle, Tagliatelle oder Farfalle)
  • 2 EL Ghee/Butterschmalz oder Kokosfett
  • 3 Zehen Knoblauch, gepresst
  • je 1/2 TL gem. Koriander sowie schwarzer Pfeffer
  • 280g Artischockenherzen (in Öl eingelegt), abgetropft und klein gehackt
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • fein abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
  • 150ml heißes Pastawasser ausm Kochtopf
  • Walnussgroßes Stückchen Butter (ca. 30g)
  • 150g guter Bio-Räucherlachs, klein gezupft
  • 1 Bund glatte Petersilie (ca. 50g), grob gehackt
  • Salz, gutes Olivenöl

Zubereitung:

Alle Zutaten wie oben angegeben bereitstellen. Die Kochprozedur ist kein langwieriges Unterfangen – hopphopp und happhapp quasi. Solange unsere lieblichen Mafaldine kochen, können wir geschwind die Soße fertigstellen.

1.) Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen

2.) Ghee/Butterschmalz oder Kokosfett in einer großen Pfanne anheizen.

3.) Mafaldine nun ins kochende Salzwasser schubsen.

4.) Gepresste Knoblauchzehen kurz in der Pfanne schwenken. Zitronensaft, -schale, Artischocken, Koriander sowie schwarzen Pfeffer sogleich hinzufügen und alles schön miteinander vermählen.

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5.) Vom kochenden Pastawasser, in dem die Mafaldine schwimmen und allmählich al dente werden, 150ml abnehmen und gemeinsam mit der Butter in die Pfanne geben. Unsere Soße nun auf mittlerer Stufe weiterköcheln und etwas eindicken lassen. Eventuell mit einer guten Prise Salz nachwürzen.

6.) Pasta abgießen und zusammen mit dem Räucherlachs und der Petersilie in die Pfanne geben. Alles liebevoll vermengen und dabei den wundervollen Duft einatmen.

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7.) Den Pfanneninhalt schwungvoll auf 3 Teller verteilen und mit enorm guten Olivenöl besprenkeln.

8.) Der Drehmoment zählt. Ein hungriges Lächeln schmückt die Motorik. Der Atem hält inne, um dieser köstlichsten Materie Platz zu machen. Buon appetito!

Peace & Honig

Euer Teigling

 

 

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28 days.. to heal your world! Macht mit!

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Buona sera meine liebsten Genießer! ..und damit meine ich nicht nur diejenigen, die gutes Essen genießen, unsere lieben Gourmets -wie z.B. meine Wenigkeit! Ich denke an die Lebensfrohen, an die Sonnenanbeter, an all die Musikliebhaber, an die detailverliebten Träumer, die sich in der Wolken Theater verlieren, an Verliebte, an Weltenbummler…

Was ist Genuss? Für mich ist Genuss eine ganz innige Wertschätzung und Dankbarkeit. Genuss ist die Fähigkeit sich für Dinge zu öffnen und sich voll und ganz auf sie einzulassen. Genuss ist Gegenwart und Genuss ist ein ultra bunt leuchtender Regenbogen kindlicher Begeisterung. Vielleicht merkt ihr an der Art und Weise wie ich schreibe, dass ich genieße! Ich genieße Worte, oh man, ich genieße sie so sehr, dass ich oft vor Freude weine, wenn es mir gelingt, meine Gedanken, Gefühle und Überzeugungen so aufs Papier zu bringen, dass ich mich danach leer fühle. Leer im Sinne von gelöst und kribbelig! Wenn Worte auf den Punkt kommen kribbelt mein Kopf und es ergießt sich ein bizzeliger Schauer bis zu meinen Fußzehen. Das klingt echt total Woodstock, ich weiß. Für mich ist es aber Genuss & Natur pur, das bin ich!

Genuss heißt aber auch seine persönlichen Grenzen zu kennen und achtsam zu sein! Gesundheit und Freude brauchen Achtsamkeit. Ich denke, dadurch entsteht echter Genuss. Ein tiefer Lebensgenuss, der uns sehr dienlich ist und gut tut! Dazu gehört allerdings auch sehr viel Mut! Wir sind schließlich keine Yogis, die im Ashram leben, meditieren und im bloßen Dasein Frieden & Erfüllung finden. Nein! Ganz im Gegenteil! Unsere heutige Welt ist irgendwie so schnelllebig geworden, dass man kaum noch hinterher kommt. Meist unbemerkt wird man von rasender Entwicklung, falschen Idealbildern und lauten Meinungsäußerungen verschleppt und weiß irgendwann gar nicht mehr wer man wirklich ist.

Fragen, die kleine Welten bewegen:

Bin ich glücklich? – Was macht mich überhaupt glücklich? – Was hat mich damals glücklich gemacht? –  Will ich das eigentlich wirklich? –  Wieso kann ich nicht mit dem Rauchen etc. aufhören? –  Wieso versteht mich niemand? – Wieso habe ich keinen Partner? – Wieso bin ich morgens immer so müde? – Wieso kann ich abends nicht einschlafen?

Einige dieser Fragen beschäftigen auch mich! Jeder muss sie für sich selbst beantworten und es gehört definitv ne deftige Portion Mut dazu, sich gewisse Dinge selbst einzugestehen, die man tatsächlich besser machen könnte. Ängste halten uns davon ab, uns zu verändern. Klar, Gewohnheiten sind sicher und man weiß genau woran man ist. Machen sie einen jedoch langfristig glücklich? Hier kann man sich die Frage stellen „bleibe ich beim schweren Alten oder wage ich das schwere Neue“ und gehe das „Risiko“ ein womöglich endlich richtig bombe glücklich und zufrieden zu werden, nachdem ich den Berg erklommen habe!?

Ich möchte euch an dieser Stelle ein wundervolles Projekt vorstellen. Für mich war es schon sehr oft der Wanderstock, der mich beim Besteigen einiger Berge gestützt hat 😉 Es ist das Projekt „Heal your world“ meines großen Bruders. Auf seiner Website gibt es eine anschauliche Erklärung dazu und sogar einige ans Herz gehende Erfahrungsberichte von Heal your world Bändchen-Trägern.

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wie funktioniert das
Du trägst das blaue heal your world-Armband mit der Aufschrift
„Was würde die Liebe tun?“
Wann immer du in eine Situation gerätst, in der du bisher
vielleicht mit Wut, Trotz, Vorwürfen oder Ähnlichem reagiert
hast, stell dir die Frage: Was würde die Liebe tun?
Die Frage gibt dir die Möglichkeit, dich für etwas zu entscheiden,
das dich nicht mit Negativität verseucht und hilft dir, nicht in alte Reaktionsmuster zu verfallen!

Werde dir also deines Handelns bewusst und entscheide dich neu!

..und GANZ TOLL!!! Der Heal Your World Song und dat ganze Filmchen sind auch endlich online! Mit Starbesetzung..unteranderem meine Wenigkeit!! 🙂 Der Ohrwurm steht auf allen Musikportalen zum Download bereit ♥ Nicht nur ein wundervoller Song, sondern auch eine wundervolle Botschaft!

Hier gehts zum Video:

28days…to heal your world

Das Projekt ist natürlich auch auf Facebook vertreten> https://www.facebook.com/healyourworld?fref=ts

Versucht euch doch auch mal daran!  Jetzt wisst ihr wieso ich mit so viel Liebe schreibe und koche. Genuss durch Achtsamkeit, Genuss durch „Heal your world“ quasi, wird sicherlich immer wieder eine Inspiration für mich sein! Danke Bruderherz, ich hab´dich so lieb! Dein Projekt ist groß und du bist grooooß!

Ich bin eine unmöglich freche, aber stolze Schwester!

Peace&Honig

Eure Anja