Kernige Dinkelbaguettes

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Trällläläläläää keine Lust auf ein Vorwort.. ich lasse Zutaten sprechen und dat Ganze hier mit DER Story meines Lebens abklingen, versprochen!

Zutaten für 2 laaaaaaaaaaaaaange Baguettes:

  • 500g Dinkelmehl (Typ 1050)
  • 1 TL Salz (ideal: Steinsalz)
  • 350ml lauwarmes Wasser
  • 20g frische Hefe
  • je 75g Sonnenblumen- sowie Kürbiskerne (alternativ: gehackte Walnüsse, Haselnüsse…Raum zum Experimentieren)
  • Dinkelmehl zum Kneten und für die Arbeitsfläche

Backe Backe Baguette:

Dinkelmehl & Salz in einer großen Schüssel mischen. Hefe in lauwarmem Wasser auflösen und zum Mehl gießen. Mit den Knethaken des Handrührers ein wenig Vorarbeit leisten und alles grob vermengen. Dann die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, Hände ebenfalls bemehlen und den Teig schön persönlich mit viel Liebe durchwalken. Sonnenblumen- & Kürbiskerne zärtlich aber bestimmt einarbeiten. Teig zu einer Kugel formen, mit Mehl einreiben, Schüssel ebenfalls mit etwas Mehl bestäuben und den Teig hineinlegen…mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

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Anschließend nochmals auf bemehlter Arbeitsfläche durchkneten, halbieren und 2 lange Baguette-Stangen formen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und weitere 40 Minuten gehen lassen. Gegen Ende der Gehzeit Ofen auf 225 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Baguettes einige Male schräg einschneiden (siehe Foto) und 20 Minuten backen.

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Nachm Backen pinsel ich Brot generell gerne mit etwas Wasser ein und wickels in ein großes sauberes Geschirrtuch. Dann ziehts nochmal nach und die Kruste wird wunderbar appetitlich, nicht zu hart! Man kann dann neugierig ins Brot drücken und staunen wie es sich erneut aufbläht, um seine alte Form zu finden. In diesem Moment meine ich das Brot stets meckern zu hören: „aarrgh wie unbequem, ich muss mich mal strecken und recken. Fass´ mich ja nicht noch mal so grob an, sonst gnade dir Gott!“. Ob meine Brote an Gott glauben ist eine andere Frage, aber ich schätze mal, dass sie genau wie ich wohl eher an den Grießbrei-Himmel glauben, so wie es mir von meinem wunderbar ulkigen Religionslehrer zu Schulzeiten beigebracht wurde (ernsthaft!).

Wie auch immer.. frisch gebackenes Brot schmeckt mir persönlich am besten, wenn man es mit gutem Olivenöl beträufelt und mit etwas Salz, Pfeffer und Oregano bestreut. Das wiederrum hat mir mein sizilianischer Papa beigebracht und es ist mir quasi in Fleisch und Blut übergegangen. Ich schätze gutes Öl auf eine Art und Weise..mmh das kann ich leider nicht in Worte fassen, drum lass ichs halt 😛

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Genießts ihr Käsekracher!

Peace&Honig

Euer Knethaken

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