Schokotorte „Marshmallow-Schaf“ alias XXL Praline

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Guckt es nicht ganz schnuckelig treu, das zuckersüße Marshmallow-Schaf? Ein Zwiespalt tut sich auf. Einerseits möchte man sich seiner süßen Unschuld hingeben und versinken in den saftigen Träumereien eines gewaltigen Berges Schokomasse. Andererseits kommt es doch eine Spur ZU süß & naiv daher, als dass man es je mit aufrichtigem Vergnügen anschneiden könnte.  Am Ende stürzten sich dann doch alle druff und schmatzten glücklich wie die Schweinchen.

Ich widme folgendes Rezept meiner Nikita Sis, die am Wochenende wundervoll 25 Jahre alt wurde. I ❤ YOU !

Zutaten:

Für den Schokoteig:

  • 300g weiche Bio Butter
  • 300g Zartbitter Kuvertüre
  • 5 frische Bio Eier aus Freilandhaltung
  • 100g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Tropfen Bittermandelöl
  • 150g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1/2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 TL Zimt

Für die Füllung & Ummantelung:

  • 400g Sahne (2 Becher)
  • 400g Zartbitter Kuvertüre
  • 30g Butter

Für die oberste „Granatsplitter“-Schicht:

  • 400g Kuchenreste (ich hatte Bananenkuchen-Reste)
  • 300g Fruchtjoghurt (bei mir wars Limetten-Joghurt)
  • 3 EL Backkakao
  • 50ml Amaretto

Sonstiges & Deko:

  • ca. 150ml Amaretto-Wasser-Mix (Verhältnis 1:1) zum Tränken der Schokoböden
  • 100g Marzipan für den Schafskopf
  • Marshmallows für die Schafswolle
  • evtl. Kokosraspel für drumherum
  • 4 Kürbiskerne für die Augen und die Nasenlöcher

Zubereitung:

– Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

– Eine Springform (Durchmesser 26-28cm) mit Backpapier auslegen.

Für den Schokoteig:

– 300g Butter sowie 300g gehackte Zartbitter-Kuvertüre in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen.

– Eier, Prise Salz, Zucker & Bittermandelöl in einer Schüssel mit dem Handrührer verschlagen.

– Mehl, Weinsteinbackpulver und Zimt in einer separaten Schüssel mischen.

– Mehlmix und flüssige Schoko-Butter gemeinsam in die Eier-Masse rühren.

– Teig in die Springform geben, glatt streichen und ihn ca. 30-35 Minuten in den Ofen schieben

 – Stäbchenprobe durchführen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

– Mit einem Tuch abdecken und über Nacht aufm Küchentisch oder wo auch immer stehen lassen.

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Für die Füllung & Ummantelung:
– 400g Sahne sowie 400g gehackte Zartbitter-Kuvertüre in ein Töpfchen geben und bei niedriger Temperatur schmelzen.
>> Immer wieder mit dem Schneebesen verrühren, bis die Schokosahne schön homogen braun ist.

– Anschließend Schokosahne halbieren und in der einen Hälfte die 30g Butter schmelzen.

– Beide Cremes abkühlen lassen und dann abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag schuf ich die Torte

Für die „Granatsplitter“-Masse:

Kuchenreste in eine Schüssel zerbröseln und mit Joghurt, Kakao sowie Amaretto zu einer schönen formbaren Pampe vermengen.

TORTE:

– Den Schokokuchen einmal waagerecht durchschneiden. Unteren Boden auf einem Tortenteller platzieren. Springformrand drumherum setzen, damit ordentlich „gestapelt“ werden kann.

– Schokoboden mehrfach mit einer Gabel einpieksen und mit der Hälfte Amaretto-Wasser-Mix tränken.

– Schoko-Sahne-Creme mit dem Handrüher aufschlagen und auf den Schokoboden streichen.

– Zweiten Schokoboden auf die Creme setzen und mit dem restlichen Amaretto-Wasser-Mix tränken.

– „Granatsplitter“-Masse nun kuppelförmig auf den getränkten Schokoboden streichen, sodass quasi ein kleiner Hügel entsteht, der die Form des Schafskörpers andeutet.

– Das Ganze für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

– Aus dem Kühlschrank holen und die Torte rundherum mit einem Messer vom Springformrand lösen. Diesen vorsichtig entfernen.

– Für die Ummantelung die Schokocreme mit Butter mit dem Handrüher aufschlagen und die Torte damit einstreichen.

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Dekoration: Aus Marzipan einen Schafskopf formen und an den Rand der Torte setzen. Marshmallow-Wolle schön verteilen und kahle Stellen mit Kokosraspel bestreuen. Für die Augen 1 Marshmallow halbieren und mit ein wenig Schokocreme auf den Marzipan-Kopf kleben. Für die Pupillen die Kürbiskerne ebenso mit ein wenig Schokocreme auf die Marshmallow-Augen setzen. 2 Kürbiskerne als Nasenlöcher ins Marzipan drücken uuuund FERTIG!!! Die Torte idealerweise noch einige Stunden oder über Nacht durchziehen lassen.

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Da stand ich nun vor der Wohnungstür meiner Freundin und begrüßte sie mit einem schafsmäßigen „Määääh!“ und präsentierte ihr stolz die  Torte, die ich extra für sie gezaubert hatte. Sie freute sich und fragte nach einer herzlichen Umarmung: „Oooh ist das ein Igel?“… JA GENAU! Ein weißer Igel! Wir einigten uns auf einen „Albino-Igel“ und ließen uns das Prachtstück mit ganzer Seele schmecken.

Peace&Honig

Euer Firlefanz

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