Archiv für den Monat Juli 2013

Apfel-Karamell-Kuchen aus Finnland

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Puh ich schwitze! Bei diesem Wetter sollte man sich eigentlich nicht in die Küche stellen und Kuchen backen. Dass dieses dennoch göttliche Rezept aus Finnland kommt, hilft da leider auch nicht! Keine nordische Frischluft, sondern heiße Ofenluft verbreitet sich in der Küche und verwandelt sie nach und nach in eine Sauna. Ha! Da haben wir doch die Parallele. Na klar ist es in Finnland kühl und gediegen. Finnland ist berühmt für seine tausend Seen, die sich durchs ganze Land ziehen und es irgendwie in eine einzige große wunderschöne Sumpflandschaft verwandeln. Die Finnen an sich zeichnen sich durch ne lustige Lässigkeit aus. Gerade das macht sie so interessant. Einerseits gibt es den Aspekt der Kälte, andererseits sind Finnen hart im Nehmen, können trinken was das Zeug halt, ordentlich uffn Tisch hauen, mit Lordi den Eurovision Song Contest gewinnen und in Sachen Saunaaufguss.. auuuweia also da hält niemand mit. Nicht umsonst pflegt man zu sagen „die spinnen, die Finnen!“. Finnen sind cool! Meine Mama ist Finnin. Sie trägt das finnische „Sisu“ in sich und hat es an mich weitergegeben. Es zeichnet die Finnen aus. Man kann es zwar nicht genau übersetzen, aber sehr gut mit einer gewissen Zähigkeit und einem unnachgiebigem Kampfgeist beschreiben.

..und sie wissen was richtig lecker ist!! Möge mein bestes Apfelkuchen-Rezept euch Kraft und Ausdauer schenken. Bei Mehl und Zucker habe ich ml-Angaben gemacht, d.h. einfach im Messbecher abmessen!

Zutaten für ein Backblech:

Für den Teig:

  • 4 Bio Eier (M)
  • 200ml feiner Roh-/Vollrohrzucker (weißer Zucker 2.Wahl)
  • 100ml Milch (Sojamilch geht auch)
  • 500ml Dinkelmehl Typ 630
  • 2 gestrichene TL Backpulver (ideal: Weinsteinbackpulver)
  • 100g geschmolzene Butter
  • 5 Äpfel, geschält, entkernt, in dünne Spalten geschnitten

Für den Guss:

  • 100g gehackte Mandeln
  • 100g Butter
  • 50ml Dinkelmehl Typ 630
  • 50ml Milch
  • 150ml feiner Roh-/Vollrohrzucker (weißer Zucker 2.Wahl)

Zubereitung:

Ofen auf 225 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eier und Zucker schön schaumig schlagen. Milch unterrühren. Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel mischen und gemeinsam mit der geschmolzenen Butter ebenfalls ordentlich unterrühren. Den Teig gleichmäßig auf einem mit Backpapier belegten Blech verstreichen und mit den Apfelspalten belegen. Unten in den Ofen schieben und 10 Minuten backen.

Alle Zutaten für den Guss in einem kleinen Topf mischen und bei mittlerer Hitze schmelzen. Ein paar Minuten leicht köcheln und dabei ständig umrühren, damit nichts anbrennt!

Nach den 10 Minuten Backzeit Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen, unser Mandelkaramell gleichmäßig darauf verteilen und für weitere 10 Minuten oben in den Ofen schieben. Kllliiiiiiiiiiiiingeliiiiiiiiiiing und fertig!

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Man kann ihn pur genießen, mit Vanillesoße, Schlagsahne oder Eiscreme! Entfache dein ganz persönliches >Sisu< in dir!

Hyvää ruokahalua (Guten Appetit)

Peace&Honig

Euer zäher Küchen-Ninja

Apfelkuchen- Schweden sagen „Äppelkaka“

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Ein ganz einfacher Apfelkuchen ist nie verkehrt! Dennoch fehlt das gewisse Etwas nicht. Dieser Apfeltraum ist himmlisch fluffig und saftig. Zitronensaft, Zimt und ein Hauch von Amaretto machen ihn zu ner frisch aromatischen Angelegenheit und verzaubern den Gaumen. Passt perfekt auf die Sommertafel, in den Picknickkorb oder auch zu Omis Sonntagskränzchen.

Zutaten für eine Springform (Durchmesser 28cm):

  • 2 frische Bio Eier
  • 120g Butter
  • 120g Puderzucker
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 160g Dinkelmehl, Typ 630
  • 1/2 Pck. Weinsteinbackpulver
  • 2 EL Sojamilch
  • 5 Äpfel
  • 3 dicke EL Marmelade oder Gelee (z.B. Apfel, Aprikose, Pfirsich)
  • 2 EL Amaretto
  • evtl. Hagelzucker

Zubereitung:

Ofen auf 180Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eigelb von Eiweiß trennen. Eigelb mit der Butter fluffig schlagen. Puderzucker, Zitronensaft, Vanillezucker und Zimt ebenfalls unterschlagen. Mehl mit Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Eiweiß steif schlagen und mit 2EL Sojamilch unterheben.

5 Äpfel waschen, schälen, vierteln und außen einige Mal einritzen. In den Teig drücken und für 45-50 Minuten in den Ofen schieben. Amaretto mit Marmelade/Gelee verrühren und den noch heißen Kuchen damit bestreichen und evtl. mit Hagelzucker bestreuen.

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„One apple a day keeps the doctor away!“ In Form von Apfelkuchen ist das natürlich noch n größeres Vergnügen. Lassts euch schmeckn!

Peace&Honig

Eure Äppelkaka-Küchenfee

Cremige Rucola Spaghetti

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Cremige Rucola Spaghetti

Hier kommt eine zweite sehr gelungene Variante meines Klassikers „Spaghetti Rucola di Babbo“(https://dancinglovehandles.wordpress.com/2012/06/11/spaghetti-rucola-di-babbo/)

Ein paar neue Gewürze, Weißwein und Sahne gesellen sich hinzu und machen aus dem sowieso schon oberköstlichen Klassiker obendrein noch einen extra pompös cremigen oberköstlichen Klassiker. Rucola = Sommer..der wächst bei uns im Garten wie Unkraut und da er gerade blüht, tanzen überall kleine gelbe Blümchen auf ihm herum, einfach unfassbar schön!

Passt besonders gut auf ne rot-weiß karierte Tischdecke!

Zutaten für 4-5 Portionen:

  • 500g Spaghetti
  • 3 große Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 in Salz&Öl eingelegte Anchovis (Europ.>Sardelle; Kann man natürlich weg lassen! Alternativ evtl. Kapern?)
  • ne volle fette Schüssel Rucola (ca. 350g)
  • 150ml Weißwein
  • 200ml Sahne (ich hatte Sojasahne)
  • 1 EL Butterschmalz/Ghee
  • Salz, Pfeffer, 1 TL Kurkuma, 1/2 TL Koriander, 1/4 TL Chilipulver
  • Olivenöl

Zubereitung:

Tomaten fein hacken. Anchovis fein hacken. Rucola grob hacken. Knoblauchzehen säubern und leicht zerdrücken. 1 EL Ghee/Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Knoblauch darin anbraten, dann Tomaten sowie Anchovis, 1 TL Salz, Pfeffer, Kurkuma, Koriander und Chili hinzufügen und ebenfalls 2 Minütchen mitbraten. Das Ganze mit Weißwein ablöschen und diesen etwas einkochen lassen.

An dieser Stelle können die Spaghetti schon mal ins kochende Salzwasser.

Soße fertig machen> Sahne einrühren und etwa 5-10Minuten köcheln, bis die Soße etwas dicker wird. Nun kommt der grob gehackte Rucola in die Pfanne. Schön rühren und staunen wie schnell er in sich zusammenfällt. Sobald die Spaghetti al dente sind, kann alles vermengt und endlich serviert werden. Dazu passt geriebener Parmesan! Köstlich!

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Ich wünsch euch eine schöne Woche!

Peace&Honig

Eure Herzogin Kopfsalat

Kräudäbuddä

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KRÄÄÄUUDÄÄÄÄBUUDDÄÄÄÄÄÄ!!!!!!!

Super Wort, super super Wort! Das leckere cremige frische Etwas, das sich dahinter verbirgt ist übrigens auch super!

Habe heute frisches Dinkelbrot gebacken. (Rezept-> https://dancinglovehandles.wordpress.com/2012/03/21/das-beste-dinkel-kurbiskern-walnuss-brot/)

Wat gibts besseres als ne frische kernige Stulle mit Kräuterbutter mit Kräutern ausm eigenen Garten? äämm..NICHTS! Ja, das war mal wieder eine Hyperbel ohnegleichen, aber jetzt gerade fühlt es sich für mich so an und irgendwie muss ichs euch ja schmackhaft machen. Schließlich ist jedes einzelne „meiner“ Rezepte das Beste, das es gibt. Meine Logik erscheint euch vielleicht ein wenig komplex, sie macht jedoch durchaus Sinn. Denkt mal drüber nach!

Rezept für 250g Kräuterbutter:

  • 250g gute Bio Butter, weich
  • Frische Kräuter: je 1 Handvoll Petersilie, Basilikum und Oregano; alles klein gehackt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack (Bei mir wars ein halber TL Salz und 1/4 TL Pfeffer)

Zubereitung:

Weiche Butter mitm Handrührer cremig schlagen. Gehackte Kräuter, Salz und Pfeffer nach Geschmack ordentlich untermengen. In ein hübsches Schälchen geben, mit Folie abdecken und bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

Die gehört definitiv zu jeder Grillparty und lässt sich natürlich auch prima umwandeln. Wie wärs mal mit Salbei, Koriander, Thymian, Rosmarin …auch ein Löffelchen Senf machts interessant!

Sonne im Herzen, Sonne überall und in Form von Kräudäbuddä auf der Stulle! Super Wort..Kräudäbuddä!

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Peace&Honig

Eure Mama Stulle