Archiv für den Monat Dezember 2012

Buon Natale! Hyvää Joulua! Merry Christmas!

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„Frohe Weihnachten“ auf Hawaiianisch: Mele Kalikimaka! …voll schnubbig oder? 🙂

Das wünsche ich euch allen nämlich von Herzen! Besinnt und entspannt euch ganz bewusst, genießt die Zeit mit euren Liebsten, lacht, weint, rutscht gut ins neue Jahr und vor allen Dingen: Lasst es euch schmecken!

Eure Big-Butter-Mama

Anja

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Auberginen-Cashew-Weihnachtsbraten

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Der Ofen gebärt heute ein richtig dickes Cashewbratenkind. Ich weiß, ein vor Ästhetik strotzendes Bild tut sich gerade vor eurem inneren Auge auf. Ist das nicht reizend und ganz im Sinne der Vorweihnachtszeit?! Das wird eine festliche Zeit der Liebe, die wir mit einer Cashewbraten Geburt einläuten.

Zutaten für einen Braten (4-6 Portionen):

  • 1 Rolle Blätterteig (Ich hatte Dinkel-Blätterteig, sehr lecker!)

1.Füllung:

  • 120g Cashewkerne, vorsichtig anrösten & fein mahlen
  • 1 EL Ghee/Butterschmalz
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • gemahlene Gewürze: 1 Prise Muskat, 1/4 TL Cayennepfeffer, 1/2 TL Zimt, 1 TL Currypulver
  • 1 großer TL Senf
  • 1 EL Saure Sahne
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 Ei (Bio)
  • 1/2 TL Salz

2.Füllung:

  • 2 Karotten, fein geraspelt
  • 2 Auberginen, klein gewürfelt
  • 1 Zwiebeln, fein gehackt
  • 2 Zehen Knobi, fein gehackt
  • 1 TL Currypulver, 1/2 TL Kurkuma, 1/4 TL Kardamom
  • 4 EL Sojasoße
  • 100g Saure Sahne
  • 1 großes Ei oder 2 kleine Eier (Bio!)
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • Ghee/Butterschmalz oder Pflanzenöl zum Braten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung oder besser..Zeugung:

Es geht heiß zur Sache! Für die erste Füllung erhitzen wir unser Ghee/Butterschmalz in einer Pfanne und dünsten kurz die gehackte Zwiebel darin an. Dann kommt der Gewürzmix hinzu, gut vermischen und das Ganze noch etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze weiterdünsten. Zur Seite damit und abkühlen lassen.

Ganz locker vom Hocker gehts weiter, denn nun schmeißen wir alle Zutaten für die 1.Füllung in eine Schüssel, inklusive gedünstete Zwiebelwürfel und vermengen diese ordentlich miteinander.

Für die Gemüsefüllung erhitzen wir 1 EL Ghee/Butterschmalz oder Pflanzenöl in einer großen Pfanne und dünsten die gehackte Zwiebel sowie den Knobi darin an. Currypulver und die andern Gewürze anschließend kurz mitrösten. Karottenraspel, Auberginenwürfel und Sojasoße hinzufügen, gut durchmischen, Deckel druff und 10 Minuten bei mäßiger Hitze dünsten. Das Ganze noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, in eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen, bis die Masse handwarm ist. Abschließend mengen wir noch Ei, Saure Sahne und Zitronensaft unter und tataaa der Blätterteig kann gefüllt werden.

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Ofen auf 175 Grad Heißluft vorheizen.

Blätterteigrolle auf ein mit Backpapier belegtes Backblech ausrollen. Die Cashewfüllung mittig darauf platzieren, sodass noch genug Platz zum Aufwickeln bleibt. Orientiert euch einfach an meinen Fotos.

Die Gemüsefüllung so darüber häufen, dass die Cashewfüllung bedeckt ist. Dann vorsichtig einwickeln. Überschüssigen Teig kann man gerne abschneiden, z.B. zu Sternen formen und oben drauf batschen. Oberfläche mit etwas Ghee/Butterschmalz bestreichen, mit einem Zahnstocher oder einem dünnen Spieß einige Luftlöcher in den Braten pieksen und dann ab in die Röhre damit.

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Innerhalb von 35 Minuten entwickelt sich unser Braten zu einem prächtigen Burschen. Danach spielen wir Hebamme und holen den Braten ausm Ofen. Dann kann er auch schon auf eine Servierplatte geschoben und portioniert werden. Lässt man ihn noch etwa 10 Minuten unter einer Alufolie ruhen, fällt das Anschneiden leichter.

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Ganz schön bewegend so eine Braten-Geburt und im Übrigen auch himmlisch lecker!

Ich hoffe meine detaillierte Ausführung brachte eure Körpersäfte in Wallung. Vor allem im Magen sollte es jetzt Erdkern-mäßig heiß brodeln.

Wünsch euch ne schöne Woche und entspannten Vorweihnachtstrubel!

Peace&Honig

After a while crocodile

Ein Grießbrei, ein Gedanke!

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Grießbrei habe ich schon als Kind unfassbar gern gegessen und da Kinder immer wissen, was gut für sie ist, sollte man altbewährtes unbedingt wieder aufleben lassen. Mein heutiger Grießbrei hat mich nachdenklich gemacht und zu folgendem Eintrag inspiriert…

Denkt, handelt und esst wie Kinder! Dieses Bedürfnis zum Beispiel, vor dem Essen etwas zu naschen, ist ganz natürlich. Wenn euch danach ist, gönnt euch vor dem Essen eine kleine Süßigkeit. In der Kindheit wird man fehlgeleitet von Sätzen wie „Nein, du kriegst erst etwas Süßes, wenn du deinen Teller brav leer gegessen hast“. Dabei beginnt die Verdauung mit dem süßen Geschmack und regt den Appetit an. Hingegen beeinträchtigt ein Dessert nach dem Essen die Verdauung und kann auf Dauer unseren Blutzuckerhaushalt ganz schön durcheinander bringen. Ich betone „auf Dauer“, denn am Ende machens immer die Menge und die Regel. Gelegentlich ein Dessert nach dem Essen zu genießen ist nichts verwerfliches, ich liebs ja auch! Wir sollten nur vorher in uns hinein spüren, was uns wirklich gut tut, ob nur Gelüste aus uns sprechen oder sich gar Fehlprägungen aus der Kindheit einschleichen, die wir nun revidieren können. Außerdem..Süßigkeiten als Belohnung, dass man seinen Teller leer gegessen hat? Klingt schon ein bisschen nach Dressur!

Mich an meine kindlichen Vorlieben zu erinnern und auf meine Intuition zu hören, habe ich während meiner Ausbildung zur Ayurveda Ernährungs-/Gesundheitsberaterin gelernt. Wir haben jegliches Wissen zur Heilung in uns und das Schönste ist, es gibt keine verbotenen Lebensmittel. Von Bedeutung ist vielmehr wann und für was etwas eingesetzt wird. Wenn wir uns darin üben, endlich wieder auf unsere kindliche Intuition zu hören, finden wir heraus, was, wieviel und wann etwas wirklich gut für uns ist.

Diese innere Stimme zu trainieren ist wahrlich nicht einfach. Unsere heutige Lebensmittelindustrie macht uns mit all ihren Konservierungsmitteln, Geschmacksverstärkern und Zusatzstoffen abhängig von ihrer Nahrung, sodass die Umstellung auf echte & natürliche Nahrung einem Drogenentzug gleichkommt. Ein Blick auf die Zutatenliste mancher Lebensmittel lohnt sich! Was ich da sehe, verwirrt mich, denn ich kenne diese ganzen Buchstaben, Zahlen und Aromen nicht..das können keine Zutaten sein. Uns werden leere Lebensmittel (besser: Suchtmittel) verkauft und was wir davon haben sind Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Erste-Welt-Wehwehchen wie Migräne, Verdauungsbeschwerden, Depressionen und letztendlich ein paar Jahre weniger. Wir können einfach weiteressen und die sinkende Lebensqualität gleichgültig hinnehmen. Wir können uns aber auch für ein schönes Leben entscheiden und anfangen uns zu >ernähren<, geistig & körperlich, statt einfach nur zu essen! Dann verschwinden auch all die Mangelgefühle, die viele sich nicht erklären können und die Ersatzkompensation findet ihr Ende.

Viele fühlen sich angegriffen, sobald der Begriff „Ernährung“ fällt. Ernährung hat eben viel mit Emotionen zu tun, deshalb ist es ein heikles Thema. Eine Ernährungsumstellung ist für viele ein Genussverbot und macht keinen Spaß. Viele kennen eben nur die eine Seite der Medaille. Man kann es niemandem verübeln, denn Essen, vorallem mit all den unnatürlichen Zusätzen, beruhigt auf direktem Wege. Es befriedigt und lenkt ab, weshalb es leider ein beliebtes Mittel gegen Langeweile ist. Deshalb wird Essen mit Sicherheit und Entspannung verbunden. Das ist auch völlig richtig, jedoch wird diese Methode heutzutage falsch gehandhabt. Ein Beispiel: Du warst den ganzen Tag unterwegs und kommst mit leerem knurrenden Magen gestresst nach Hause. Endlich daheim, der Stress darf abfallen, du willst dich entspannen. Was machen viele in so einer Situation? Gleich in die Küche zum Kühlschrank sprinten, Schuhe und Jacke werden erst gar nicht ausgezogen. Dann wird erst mal gerissen, was die ungeduldige Müdigkeit erfreut und das sind meistens Schokolade, Chips, Pizza und co. Die Beute wird träge auf die Couch geschliffen und die Glotze halbherzig angeschmissen.

Jepp, wir alle kennen diese betäubenden Szenen und wir alle wissen > das geht auf jeden Fall besser!! Blöderweise denken wir nicht weiter. Wie fühle ich mich am nächsten Tag oder in ein paar Jahren? Möchte ich mit 70 noch fit sein? Klaro, das möchten wir doch alle, vorher muss man sich allerdings dem Lebensmittelindustrie-Entzug widmen, um echte und gesunde Nahrung wieder schmecken zu können. Das ist natürlich eine Übungssache. Eine an Geschmacksverstärker gewöhnte Zunge für leckere Gemüsesuppen oder Eintöpfe zu begeistern, braucht seine Zeit! Man sollte grundsätzlich erst mal bei sich selbst beginnen, für sich sorgen, verinnerlichen und erfahren, ehe man Aufklärung bei Familie & Freunden betreibt. Das bringen uns doch schon die Stewards & Stewardessen im Flugzeug bei. Zuerst lege dir selbst die Schwimmweste an und dann den anderen. Natürlich sind Meinungen unterschiedlich. Es wird immer Menschen geben, die vehement gegen Gesundheit ankämpfen werden, die sich bis zum bitteren Ende an ihre Tiefkühlpizza, ihren Joghurt mit Erdbeer-Aroma und die fette Leberwurst mit leckerem Natriumnitrit und noch köstlicherem E200 klammern werden. Womit würde unsere heutige Lebensmittelindustrie, die ganzen Ärzte mit ihren Pillen und die Krankenhäußer denn sonst ihr Geld verdienen?

Das zu akzeptieren, ruhen zu lassen und alleine Schritt für Schritt kleine Veränderungen in den Alltag einzubauen macht wirklich Spaß! Man kann ihn tätigen, den berühmten ersten Schritt. Es lohnt sich!

Mit diesem Rezept schenke ich euch den ersten kleinen Schritt.

Morgens ein erdend warmer Start in den Tag und abends ein Garant für guten Schlaf.

Anja Kindheits-Grießbrei deluxe

Zutaten für 2 Portionen:

  • 60g Dinkel Grieß
  • 400ml pflanzl. Milch (z.B. Soja-, Hafer-, Dinkelmilch) oder Bio Kuhmilch (nicht pasteurisiert)
  • 2 EL Rosinen (nach Geschmack auch gehackte Datteln, Pflaumen…)
  • 2 EL gehackte Nüsse&Kerne (z.B. Cashewkerne, Mandeln, Walnüsse..)
  • 1/2 TL Zimt
  • je 1/4 TL Kardamom, Kurkuma, Piment, Ingwer, Anis (optional, was gerade da ist und schmeckt!)
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 EL Ghee/ Butterschmalz (Bio) oder Kokosöl

Zubereitung:

Milch mit Rosinen, Nüssen und Gewürzen bei mäßiger Hitze aufkochen. Den Dinkel Grieß unter ständigem Rühren in die Milch einrieseln lassen. Einige Minuten (ca. 5 Min.) ganz leicht kochen lassen bis der Grießbrei schön dick breiig ist. Von der Herdplatte nehmen, Ahornsirup und Ghee gefühlvoll unterrühren und auf 2 Schälchen verteilen. Euer inneres kleines und das äußere große Kind werden es lieben!

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Ich wünsch euch ein gemütliches und pfiffiges 3. Adventswochenende!

Eure Anja

Peace&Honig

Wenn der Mozart sich vor Lachen kugelt

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Diese Mozartkugeln. Ja!

Die sind stattlich gebaut.

Die sind beachtlich.

Der Aha-Effekt wird laut!

Die Kugeln wahnwitzig weich,

wollen in mein Magen-Reich,

Ich werd zum Scheich!

Sind sie real oder sind sie ein Streich?

Sie sind real und sind kein Streich!

Zwar kugelt sich Mozart vor Lachen,

doch die Wahrheit ließ ihn aufwachen.

Kommt herbei und kugelt euch mit uns,

denn das Lachen wollen wir entfachen! „(written by Anja v. tanzend Kind 2012)

Well.. diese Pralinsche machen eine Dichterin aus mir, so köstlich sind sie! Ich bin immer noch hin und weg. Das Dichten konnte nur einen kleinen Teil meiner übersprudelnden Begeisterung kompensieren. Ich bin am Frohlocken!

Zutaten für 40 Stück:

  • 150g Haselnuss-Nougat Rohmasse
  • 400g Marzipan Rohmasse
  • 200g Puderzucker
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 4 EL Amaretto oder Orangenlikör
  • 200g Zartbitter Kuvertüre

Zubereitung:

Die Nougatmasse in 40 gleichgroßen Stückchen teilen, zu kleinen Kugeln formen und in den Kühlschrank stellen.

Marzipan, Puderzucker, gemahlene Mandeln, Zimt und Amaretto ordentlich verkneten und diese himmlische Masse ebenfalls in 32 gleichgroßen Stücke teilen und zu Kugeln formen. Mit dem Daumen in jede Marzipankugel eine kleine Kuhle drücken. Da kommen nun nämlich unsere kleinen gekühlten Nougatkugeln rein.

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Abrakadabra BUMMS TATAAA verschwinden alle Nougatkugeln in den Marzipankugeln.

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Nun bitte ganz lieb zu deiner Zartbitter Kuvertüre sein! Grob hacken und über dem heißen Wasserbad schmelzen. Die noch nackten Mozartkugeln nacheinander damit überziehen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.

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Im Kühlschrank oder besser noch -wir haben schließlich Winter- draußen fest werden lassen!

Mmmmm und nun am besten alle auf einmal essen oder eben in Tupper-/Keksdosen kühl aufbewahren. Seit eh und je bewahren wir sie im kühlen Keller auf. Als kleines Kind hab´ ich mich immer runter geschlichen, um mich heimlich an diesem Mozart-Träumchen zu ergötzen. Das Rezept habe ich mittlerweile abgewandelt und zu meinem gemacht!

Gemeinsam können wir es schaffen! KUGELUTION! Freiheit den Grinsekatzen!

Ich wünsch euch nen wundervollen Donnerstag.

Peace&Honig

Haferwolken aus dem Land, wo die Zitronen blühn

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„Kennst du das Land wo die Zitronen blühn,

Im dunklen Laub die Gold-Orangen glühn,

Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,

Die Myrthe still und hoch der Lorbeer steht,

Kennst du es wohl? Dahin!

Dahin möcht´ ich mit dir, 

O mein Geliebter, zieh´n. …“ (Johann Wolfgang v. Goethe)

Zutaten für 44 Stück:

  • 70g Weizenmehl oder Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1 TL Backpulver (Weinsteinbackpulver)
  • 100g Voll- oder Rohrohrzucker
  • 120g blütenzarte Haferflocken
  • 1 Prise Salz
  • 120g weiche Bio Butter (vegane Alternative: Margarine)
  • abgeriebene Schale einer Bio Zitrone
  • Saft einer halben Zitrone
  • 100g fein gehacktes Orangeat
  • Mix aus 1 EL Sojamehl+ 2 EL Wasser als Ei-Ersatz (oder 1 Hühnerei)
  • 1/2 TL Zimt, je 1/4 TL Kardamom und Muskat

Zubereitung:

Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Mehl & Backpulver vermischen und in eine große Schüssel sieben. Alle anderen Zutaten ebenfalls in die Schüssel geben und mit dem Handrührer zu einem schönen Teig verarbeiten.

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Mit zwei Teelöffeln oder angefeuchteten Händen 44 Bällchen formen. Die Hälfte der Haferwolken auf dem Backblech verteilen und 10-12 Minuten backen, bis sie leicht braun sind. Mit dem Rest genauso verfahren. Wölkchen abkühlen lassen, verspeisen oder in Keksdosen aufbewahren.

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Würde es aus Haferwolken regnen? ..dann bestimmt Kakao oder Milch mit Honig!

Müsligrüßli, Peace&Honig

Cashewkern-Taler

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In der Weihnachtsbäckerei tralalalaluuu ja da gehts ganz entspannt zu, ohne viel Gewalze und Ausgesteche nämlich. Seht selbst, wir zaubern eine Keksteig-Salami, schneiden Scheiben ab und legen sie aufs Bachblech..ganz einfach, kernig, buttrig und herzerwärmend gut!

Zutaten:

  • 300g Weizenmehl oder Dinkelmehl (Typ 630)
  • 180g Roh- oder Vollrohrzucker
  • je 1 TL gemahlener Zimt & Ingwer, je 1/2 TL gemahlener Kardamom, Piment und Anis
  • 2 Bio Eier (M)
  • 180g sehr weiche Bio Butter
  • 300g Cashewkerne, fein gehackt

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker, Gewürze, Eier sowie Butter hinzugeben und mit dem Handrührer zu einem homogenen Teig verarbeiten.

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Cashewkerne auf bemehlter Arbeitsfläche unterkneten und den Teig zu mehreren etwa 2,5cm dicken Rollen formen. In Frischhaltefolie wickeln und für einige Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Ein kalter harter Teig lässt sich nämlich besser in Scheiben schneiden.

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Es ist soweit! Ofen auf 175 Grad Heißluft vorheizen, die Teigrollen in 0,5cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Nun wandern die Taler-Fuhren nacheinander in den Ofen und schlummern dort für 10 Minuten. Dann sind sie leicht braun und knusprig. Abkühlen lassen und sofort genießen oder in Keksdosen aufbewahren.

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Cashewkerne lassen sich super kauen. Sie sind nicht nur herrlich saftig und knacken toll,  sie sind auch die ideale Gehirn- und Nervennahrung und reich an Magnesium und Eisen. Deshalb dürfen sie in keiner Weihnachtsbäckerei fehlen und da unsere genialen Cashews natürlich stimmungsaufhellend wirken, sind diese Plätzchen die idealen „Winterdepressionskiller“.
In diesem Sinne allen einen entspannten und beschwingten Start in die neue Woche!

Eure Big-Butter-Mami

Peace&Honig

Nougat-Marzipan-Tender-Torte

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„Törtchen Baumstamm style“ wäre eigentlich der bessere Name! Da ich niemals mit Kalorien geize (Was ist das eigentlich?), kann diese stolze Torte unter anderem 1,5 Pfund Nougat und 1 Pfund Marzipan ihr Eigen nennen. Inspiration war mein Bruder Sandro. Der war diese Woche nämlich Geburtstags Präsident und fährt ausnehmend schwärmerisch auf diese weihnachtlichen Nougat-Marzipan-Baumstämme ab. Dieses Jahr hat er bestimmt schon 200 Stück davon verputzt. Aber wenn man den ganzen Weihnachtskram schon 3 Monate vor Weihnachten kaufen kann aiaiai…

I proudly present> Ein Traum aus fluffigem Buchweizen-Nougat-Biskuit, zarten Marzipan Momenten und einer beachtlichen Menge Nougat-Zimt-Creme! Dekorativ umschmeichelt mit liebevollen Elementen aus gefärbter Zuckermasse.

Ihr fragt euch sicher was es mit dem blauen Schriftzug auf sich hat. „Heal your world“ ist die Vision meines Bruders, quasi sein Baby. Mit einer einfachen Frage können wir unser Leben ändern und somit auch etwas in der Welt bewegen. Tja und wie lautet diese Frage? 😉 Schaut doch einfach mal hier vorbei, findets heraus und werdet Teil dieses wundervollen Projektes, es wird euch sicher gefallen!

Only for my Bruderherz! Ich hab dich lieb!

Zutaten für 1 große Torte (Durchmesser 28 cm):

Biskuit:

  • 300g Buchweizenmehl
  • 1,5 TL Backpulver (ideal:Weinsteinbackpulver)
  • 2 Prisen Salz
  • 1,5 EL Sojamehl
  • 200g weiche Butter
  • 250 Voll-/Rohrohrzucker
  • 4 leicht gehäufte EL Sojamehl vermischt mit 10 EL Wasser+ 1EL Apfelessig
  • 130 g Nougatcreme (z.B. Nutella)
  • 300g Joghurt
  • 4 EL Amaretto

Nougatcreme:

  • 500g Nougatcreme (z.B. Nutella)
  • 250g Magerquark
  • abgeriebene Schale einer Bio Orange
  • 1 gehäufter TL Zimt
  • 2 Becher Sahne
  • 2 Pck. Sahnesteif

Für die Marzipandecken:

  • 400g Marzipan Rohmasse
  • 25g Puderzucker
  • Speisefarbe nach Wunsch
  • ca. 200ml Amaretto zum Tränken
  • 8 Stück Milka Tender oder Yes Törtchen (Ich hatte glutenfreie „Pausa ciok“ Törtchen von Dr. Schär)
  • 100g Nougatcreme zum Bestreichen

Zubereitung:

Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Eine 28er Springform mit Backpapier auslegen.

Für den Biskuit Butter und Zucker cremig mixen. Soja-Wasser-Essig-Mix und 130g Nougatcreme unterschlagen.

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Buchweizenmehl, Backpulver, Salz und Sojamehl in einer 2.Schüssel mischen. Dann im Wechsel mit Joghurt und Amaretto ordentlich unter die Buttermasse rühren.

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Daraus nacheinander zwei Böden backen. Die Hälfte des Teiges in die Springform füllen, glattstreichen und für 18 Minuten in den Ofen schieben. Danach den Biskuit mitsamt dem Backpapier der Form entnehmen. Neues Backpapier in die Springform und den zweiten Boden backen. Abkühlen lassen!

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Für die Creme Nougatcreme, Quark, Orangenschale und Zimt schön cremig rühren. Die 2 Becher Sahne mit 2 Pck. Sahnesteif steif schlagen und unter die Nougatcreme heben.

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Nun den ersten Biskuitboden auf eine Tortenplatte setzen und einen Tortenring drum herum legen. Nun nehmen wir unser Glas mit 200ml Amaretto und einen Pinsel zur Hand und tränken den Boden gleichmäßig mit ca. 70 ml davon. Dann kommt die Hälfte der Nougatcreme auf den getränkten Biskuit.

Jetzt schnappen wir uns 200g Marzipan und rollen dieses zwischen zwei Frischhaltefolien aus. Einen 28cm großen Kreis auschneiden und vorsichtig auf die Nougatcreme legen. Dann kommt der zweite Biskuitboden, der ebenfalls mit ca. 70ml Amaretto getränkt und mit dem Rest der Nougatcreme bestrichen wird.

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Ran an die Milka Tender, Yes oder was-auch-immer-Törtchen und diese sachte in 1cm dicke Scheiben schneiden. Oben fein auf der Creme platzieren, so dass möglichst keine Lücken entstehen. Die Törtchenscheiben tränken wir nun mit dem Rest Amaretto und bestreichen sie dann mit 100g Nougatcreme (evtl. Creme vorher kurz in die Mikrowelle schieben, lässt sich dann besser verstreichen).

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Die restlichen 200g Marzipan mit Puderzucker und Speisefarbe verkneten und ebenfalls zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen. Passend zuschneiden, elegant auf die Torte setzen und die Folie abziehen.Bei der restlichen Deko dürft ihr eurer  Phantasie wie immer freien Lauf lassen. Die Torte sollte unbedingt eine Nacht im Kühlschrank ziehen! Dann mit einem Messer den Tortenring rundherum lockern und vorsichtig abnehmen. Tataaa!

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Ich weiß, fällt schwer zu glauben bei den Zutaten, aber die war gar nicht so mächtig! Einfach traumhaft lecker, ein Törtchen, das man mit geschlossenen Augen genießen möchte. Der Buchweizen Biskuit schenkt der Torte ein ganz wunderbares Aroma, macht sie extra saftig und obendrein noch glutenfrei!

Ich wünsch euch ein wundervolles erstes Adventswochenende mit liiiiiiiiiiterweise Glühwein YEAH BOOOJA BUMBA CHACKA AI CARAMBA!

Peace&Honig