Archiv für den Monat November 2012

Maronensuppe x-tra easy

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Was ein Schlamassel, die Suppe war zu gut! In Lichtgeschwindigkeit wurde sie deshalb aufgeschlabbert und konnte noch nicht einmal für ein Abschlussfoto posieren, i´m so sorry! Stellt euch einfach ein Pilzcremesüppchen vor, cremefarben mit einem Touch Kastanienbraun, sehr stilbewusst!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 400g vorgegarte Maronen (vakuumverpackt), grob gehackt
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer, klein gehackt
  • 1 TL Currypulver, 1/4 TL schwarzer Pfeffer
  • 800ml Gemüsebrühe
  • 100ml Weißwein
  • 1 TL Salz (ideal: Steinsalz)
  • 100ml Sahne (Hafer-,Sojasahne o.ä. auch toll!)
  • 1 EL Ghee/Butterschmalz oder Pflanzenöl

Zubereitung:

1 EL Ghee/ Butterschmalz oder Pflanzenöl in einem Topf erhitzen. Frühlingszwiebeln und frischen Ingwer bei mittlerer Hitze darin andünsten. Currypulver und Pfeffer dazugeben und kurz rösten. Nun die Maronen in den Topf geben und mit den Gewürzen vermengen, 5 Minuten garen. Mit Weißwein ablöschen, Gemüsebrühe aufgießen, Salz dazugeben und 20 Minuten mit geschlossenem Deckel und bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann nur noch pürieren, Sahne in die Suppe gießen, nochmal für 2 Minuten auf die Herdplatte stellen und evtl. abschmecken.

Ich liebe Maronensuppe! Ist wirklich eine feine und dazu noch einfache und schnelle Angelegenheit. Da man bereits vorgegarte Maronen verwendet, bleibt einem das ganze Schnippeln und Schälen erspart. Manchmal möchte man eben auf schnellstem Wege etwas ober leckeres essen, hat aber keine Zeit oder keine Muse sich ausgiebig mit den Zutaten zu beschäftigen. Lieferservice erfüllt das Herz auf Dauer auch nicht, daher kommt eine Suppe wie diese einem Geschenk des Himmels gleich.

Topfimpressionen

Buon appetit!

Peace&Honig

Herr Kürbis will nach Italien

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Bei der Novemberkälte kann ichs absolut verstehen, dass sich sogar das Gemüse in die heißen Töpfe flüchtet. Kommen dann noch die richtigen Zutaten hinzu, wird die Illusion perfekt. Für den kleinen schlotternden und sehnsüchtig dreinblickenden Kürbis, zauberte ich ein kleines Italien in den Topf. Er erfreute sich an der mediterranen Idylle und beschenkte uns ebenfalls mit innerer Wärme.

Zutaten für 2 Personen:

  • 200g Spaghetti
  • 500g Hokkaido Kürbis
  • 2 dicke EL Ghee (Butterschmalz)
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • je 1/2 TL gemahlener Kurkuma, Ingwer & Kreuzkümmel
  • 1 TL Steinsalz
  • schwarzer Pfeffer
  • Parmesan, gerieben
  • Pinienkerne, geröstet
  • Olivenöl (ca. 100ml)

Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Hokkaido Kürbis halbieren, entkernen und in 2cm große Würfel schneiden. Die Schale kann beim Hokkaido dran bleiben, wird nämlich butterzart und köstlich!

500g Hokkaido Würfel mit Ghee/Butterschmalz, Thymian, Kurkuma, Ingwer, Kreuzkümmel, Steinsalz und etwas schwarzem Pfeffer gut vermengen. Das Ganze auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und in den Ofen schieben. Nach etwa 30 Minuten ist der Kürbis schön weich. Zwischendurch auch mal gut durchmischen!

Kürbis warm halten und die Spaghetti perfekt al dente kochen. Dann abgießen, Pasta in eine Schüssel geben und zügig mit dem Ofenkürbis und dem Olivenöl vermengen. Auf 2 Teller verteilen und nach Geschmack mit schwarzem Pfeffer, Parmesan und gerösteten Pinienkernen verfeinern.

Ein schneller, köstlicher und raffinierter kleiner Glücksbringer! Obendrein befreite dieses Essen meinen Freund von seinen Rückenschmerzen.

Lasst euch den italienischen Herbst aufm Teller schmecken!

Peace&Honig

My name is Risotto, Butternut Risotto!

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Vorneweg..da is viel Butter drin, da is viel Parmesan drin! Demgemäß schmeckt dat Zeug so oder so.

Was ein schlotziges Träumchen ich da gezaubert hab. Den zweiten Teller hätte ich mir allerdings sparen können..RÜLPS!!! Danke, oh danke, Espresso du mein Held, erleichterst mich in diesen satten Stunden, in denen ich mich nicht mehr bewegen möchte. Ein wunderschöner goldener Herbstspaziergang war dann doch noch drin und beförderte die zweite Risotto Portion in die ewigen Jagdgründe meines Darmtraktes, hallelujah!

Zutaten für 6-8 Portionen:

  • 125g Butter
  • 6 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • Gewürzmix: je 1 TL Kreuzkümmel & Kurkuma + 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 500g Butternusskürbis (geschält, entkernt & klein gewürfelt)
  • 500g Risottoreis
  • 1,7Liter Gemüsebrühe
  • 100g Parmesan, gerieben
  • 25 Blätter Salbei, klein gehackt
  • 1 TL Salz (hab Steinsalz verwendet)

Zubereitung:

1,7 Liter Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen und bei milder Hitze warm halten. Die Hälfte der Butter in einem weiteren großen Topf zerlassen und die Frühlingszwiebeln bei mittlerer Hitze 10 Minuten unter Rühren sautieren. Gewürzmix unterrühren und eine Minute weiterdünsten. Anschließend die Kürbiswürfel hinzufügen und 5 Minuten unter Rühren braten.

Nun kommt der Risottoreis in den Topf. Alles gut vermengen, bis jedes Reiskorn mit Butter überzogen ist. Dann so viel heiße Gemüsebrühe hinzugießen, dass der Reis bedeckt ist. Das Ganze nicht kochen, sondern sachte köcheln lassen! Sobald der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat, die nächste Kelle Gemüsebrühe hinzugeben und so weiter verfahren bis die komplette Brühe verbraucht ist. Die Prozedur dauert etwa 20-30 Minuten und wird begleitet von stetigem Rühren!

Zeit für die Siegerehrung! Gekrönt wird das Ganze mit unseren letzten goldenen Zutaten, und zwar dem Parmesan, den gehackten Salbeiblättern, dem Salz und der restlichen Butter. Alles ordentlich und mit Gefühl untermengen, bis das Risotto perfekt cremig pampig ist. Wie die Fernsehköche stets zu sagen pflegen, ein Risotto müsse schön „schlotzig“ sein!

Dann kommts uffn Tisch und wird in den Bauch beerdigt. Rest in peace, Risotto!

Eines muss ich noch loswerden  > Ay caramba!

Lassts euch schmecken!

Peace&Honigküsse