Archiv für den Monat August 2012

Chewy Mac-Choc-Cookies

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De facto eines meiner Rezept-Favoriten! Diese perfekten Cookies zeichnen sich durch eine unbeschreiblich durchdringende Zähigkeit in ihrer Mitte aus, die von knackigen Inseln aus Macadamia- und Schokostücken ab und an gebrochen wird. Sie sind weich, trotzdem knackig… irgendwie wie mein Hintern! Die kommen den Subway-Cookies übrigens sehr nahe, jedoch sind bei mir noch einige Geheimzutaten am Start, unter anderem viel Liiiebe!

Ai dat ist doch mal ein Appetizer, schmeißts den Ofen an!

Zutaten für etwa 25 Stück:

  • 250g sehr weiche Butter
  • 160g Voll-/Rohrohrzucker
  • 70g weißer Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Eier (M)
  • 280g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Zimtpulver
  • 200g weiße Schokolade, gehackt
  • 120g Macadamianüsse, gehackt (nicht gesalzen!)

Zubereitung:

Ofen auf 190 Grad Umluft vorheizen.

Butter, beide Zuckersorten, Vanillezucker und Salz mit dem Handrührer für ein paar Minuten schön cremig fluffig aufschlagen. Dann die 2 Eier unterrühren.

Mehl, Natron und Zimtpulver vermischen und ebenfalls gründlich unter die Buttermasse rühren. Dann die Macadamia- und Schokostückchen ordentlich mit dem Teig vermengen.

Nun ein Backblech mit Backpapier belegen und mit einem Esslöffel walnussgroße Portionen des Teiges auf dem Blech verteilen. Setzt maximal 8 Cookies auf das Blech, denn sie brauchen genügend Platz um schön zerlaufen zu können. Die Cookies kommen nur 8-9 Minuten in den Ofen.

Dann sofort aus dem Ofen nehmen und mitsamt dem Backpapier vom heißen Blech auf einer Tischplatte o.ä. platzieren. Sie sind nach dem Backen noch sehr weich, deshalb ist Vorsicht geboten!! Lässt man sie dann in Ruhe abkühlen, härten sie natürlich ab. Wichtig ist, dass sie in der Mitte noch knatschig weich sind. Nach der ersten Ladung kann man gut abschätzen, ob man sie bei der nächsten schon früher aus dem Ofen nehmen könnte.

Die neuen Nachbarn meines Freundes werden sich freuen. Die Cookies gibts nämlich als Einweihungsgeschenk.

Mögen die guten Krümelmonster-Geister stets über euch wachen.

Peace&Honigküsse

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Selfmade Ghee oder wie Omi sagt: ‚Butterschmalz‘

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 Aufgepasst – das richtige Fett braucht wie ein holdes Weibsbild Respekt, Bemühen & special treatments. Das macht den Unterschied & wer hätte gedacht, dass dieser so golden schön sein kann…

Butterschmalz/-reinfett, im asiatischen Raum als „Ghee“ bekannt, ist nichts anderes als geklärte Butter, der durch langsames Kochen Milcheiweiß, Wasser und Milchzucker entzogen werden. Daher hält es sich richtig aufbewahrt um einiges länger und eignet sich dank des hohen Rauchpunktes prima zum Braten und Frittieren! Beim Braten mit normale Butter, sensiblen Nussölen oder Olivenöl entstehen schnell schädliche Stoffe und vorallem viel Rauch. Gute Öle sollte man stets wie einen Schatz, wie einen Schmetterling in der hohlen Hand behandeln und unbedingt frisch über das fertige Essen geben oder für Dressings etc anrühren. Qualität & die richtige Fett Handhabung inmitten eines öligen Wunderlandes verwandelt es erst in ein wahres Gehirn- & Schönheitstonikum voll mit köstlichen Aromen und Vitaminen.

Speziell Butterschmalz/Ghee gilt als das Allheilmittel im Ayurveda. Es fördert die Verdauung, einen wachen Geist, entgiftet, wirkt entzündungshemmend, verjüngend und zellregenerierend. Ghee ist einfach super! Äußerlich angewendet, z.B. bei der Fußmassage, hilft es bei Schlafstörungen, Nervosität und versorgt zudem mit viel Feuchtigkeit. Einige Tropfen Ghee körperwarm in die Nasenschleimhäute einmassiert und leicht hochgezogen, können bei Kopfschmerzen und Trockenheit Abhilfe schaffen. Über Ghee könnte ich tatsächlich stundenlang palavern und in öliges Schwelgen verfallen. Probiert es einfach mal aus. Es geht wirklich ratzfatz und mit der folgenden Anleitung kann rein gar nichts schief gehen:

Zutaten für etwa 400g Ghee:

  • 500g gute Bio Butter
  • 1 kleiner Topf, 1 kleine Schüssel, 1 Sieb, 1 Serviette, 1 lichtundurchlässiges Gefäß

Zubereitung:

Butter in Stücke schneiden, in den Topf geben und langsam schmelzen. Anschließend ca. 40 Minuten auf niedriger Stufe leicht köcheln lassen. Dabei hin und wieder mit einem sauberen Löffel umrühren. Der ganze schaumige Schnickschnack, den wir nicht in unserem Ghee haben wollen, setzt sich zunehmend an der Oberfläche ab.

Wenn sich der Schaum nach ca. 40 Minuten klar von der darunter liegenden goldenen Flüssigkeit getrennt hat, können wir ans Klären gehen. Die Serviette legen wir in ein Sieb, setzen dieses auf ein Schüsselchen und seihen unser flüssiges Ghee ab (siehe Foto).

Es wird beim Abkühlen übrigens fester und matt cremefarben. Man sollte es lichtgeschützt z.B. in Keramik- oder Tonschalen aufbewahren. Desweiteren sollte man es „atmen“ lassen, d.h. das Gefäß mit einem Küchentuch abzudecken reicht vollkommen aus. Ich bewahre mein Ghee in einem normalen Einmachglas auf, über das ich ein Geschirrtuch lege, damit es genau wie ich frei atmen kann und nicht dem Licht ausgesetzt ist. In der Sonne lieg‘ ich allerdings äußerst gern 🙂

So schnell ist ein goldgelbes Lebenselexier gezaubert. Sein wohliger Duft inspiriert mich immer wieder zum Kochen und Backen! Achja und selbstgemachtes Ghee ist nicht nur besser, sondern auch um einiges günstiger als fertiges ausm Laden. Die Herznote ist sowieso unbezahlbar!

Leset! Entdecket! Sieget!

Genießt eure Woche, vielleicht etwas öliger als sonst..

Peace&Honig baby!

Euer Supergheerl

Matschbananen-Tarte

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„Wasn los Matschbanane? Du kommst jetzt mit deinen Freunden in nen Kuchen rein. Guck mal, der Moritz Mehl ist nett, die Berta Butter, Cindy Crème Fraîche und auch ihr Kumpel Zitko Zucker, die sind alle total nett und der Olaf Ofen ist auch nicht so hitzig wie alle immer sagen. Jetzt hab dich nicht so! Du musst dich nicht schämen dich ohne deine braungefleckte Schale zu zeigen, die sind ganz locker!“

Boah immer diese Matschbananen! Die sind so verkrampft und prüde, dass ich sie jedes Mal erst beschwichtigen muss, bevor es ans Backen geht. Der Kuchen muss schließlich gut werden! Denn wenn ich sie vorher nicht weich klopfe, wird man beim Essen traurig, ich kann das nicht verantworten!

Zutaten für eine Springform (Durchmesser 26-28cm):

  • 300g Roh-/Vollrohrzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 100g weiche Butter
  • Ei-Ersatz für 4 Hühnereier (Mix aus 4 EL Sojamehl und 8 EL Wasser); für die Eierköpfe -> 4 Hühnereier (M)
  • 300g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1TL Salz
  • 360g sehr reife Bananen („Matschbananen“)
  • 1 Becher Crème Fraîche (200g)
  • 2 gestrichene TL Backpulver

MAAAAAAAAAAAATSCHBANANEN  VEREINIGUNG:

– Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

– Zu Anfang Crème Fraîche und Backpulver in einem kleinen Schüsselchen vermischen und beiseitestellen. Diese Mischung kommt erst am Ende in den Teig und zaubert eine herrliche Konsistenz.

– Roh-/Vollrohrzucker, Vanillezucker und weiche Butter etwa 3 Minuten mit dem Handrührer schön fluffig cremig aufschlagen. Den Ei-Ersatz anrühren und unter die Buttermasse schlagen.

– Die reifen Matschbananen mit einer Gabel zermatschen. Diesen Brei gemeinsam mit Mehl & Salz nach und nach unter die Buttermasse rühren bis ein homogener Teig entsteht.

– Am Ende noch unseren Backpulver-Crème Fraîche gründlich untermengen.

– Das Ganze in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und für ca. 50 Minuten in den heißen Olaf Ofen schieben. Stäbchenprobe nicht vergessen!

   

Leckerchen! Von außen so unscheinbar und innen ein dichtes saftiges Träumchen. Durch die Bananen und die Crème Fraîche bekommt diese Tarte was leicht puddinghaftes, ausgesprochen attraktiv zu kauen! Eine gute Tat ist dabei ebenfalls rausgesprungen, denn die Matschbananen sind nicht im Müll gelandet. Ich benutze dies nicht als Vorwand Kuchen backen zu können.

Genießt ihn und euer Wochenende!

Peace & Honigküsse

Nicht-Von-Dieser-Welt-Cheeseburger

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Anjas vegetarische extra schmatzig saftige Frikadelle uff die Schnelle uff die Stulle!

Zutaten für 4 Frikadellen:

  • 200g fester Tofu, natur
  • 3 EL Sojasoße
  • 2 EL Senf, mild
  • 6 getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt, abgetropft, fein gehackt
  • 1 TL getrockneter Oregano (auch möglich: getrockneter Thymian oder Estragon)
  • 6 EL Dinkelmehl
  • 1 flachen TL Salz, Pfeffer
  • Ghee, Butterschmalz oder Pflanzenöl zum Ausbacken

Ick mach jetzt mal Frikadellen:

Den Tofu schön fein in eine Schüssel bröckeln und gehörig mit Sojasoße, Senf, getrockneten Tomaten, Oregano, Dinkelmehl, Salz und Pfeffer verkneten. Vier bilderbuchhafte Buletten daraus formen und in genügend Fett von beiden Seiten Solarium-braun brutzeln. Vorsichtig wenden, damit sie nicht kaputt gehen!

Entweder man nimmt gekaufte Burger Buns oder man backt sie sich mal eben selbst. Ich habe sogar schon ein Rezept für euch..ohne Hefe, ohne Gehzeit, wenig Zutaten und ganz unkompliziert.

Zutaten für 6 Brötchen:

  • 250g Quark
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Salz, gestrichen
  • 1 TL Roh-/Vollrohrzucker
  • 250g Dinkelmehl (Typ 1050)
  • 1/2 Pck. Backpulver

Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Quark, Ei, Salz und  Zucker gründlich verrühren. Mehl & Backpulver vermischen und mit der Quarkmasse geschmeidig kneten. 6 gleichgroße Fladen formen (ca. 1,5 cm dick). Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 20-25 Minuten im heißen Ofen backen bis die Oberfläche goldbraun ist. Wenn sie fertig sind, Brötchen vom Backblech nehmen, mit einem Tuch abdecken und etwas abkühlen lassen.

Tja und was braucht man noch für einen richtig guten Cheeseburger? Kääääse!! Wir hatten Scheiben-Leerdamer. Dazu gabs noch dünne Gurkenscheiben und Tomate für meinen Cowboy, weil ich sie in roher Form janz und jar net mag, dafür Mayonnaise umso mehr!

Außnahmsweise haben wir sie gemütlich auf der Couch gegessen und uns dabei Olympia angeschaut. Ich glaube, das Essen wird besser verdaut, wenn man sich währenddessen gutes Sportprogramm genehmigt!

In diesem Sinne..auf die Plätze, fertig, backen, brutzeln, belegen, hinlegen!

Sonnigste Grüße aus meinem kleinen Nimmerland!

Peace&Honigküsse