Archiv für den Monat Juli 2012

Saftige Wazaaa-Wraps

Standard

Sehr geehrter Leser/ Esser/ Mensch,

Du bist traurig, träge, antriebslos, fühlst dich einsam und leer?

ODER

Du bist voll gut drauf, fit wie ein Turnschuh, hüpfst so durch die Gegend und hast grad einfach mächtig Kohldampf?

Ganz egal, wie du dich gerade fühlen solltest, du brauchst jetzt wirklich drigend genau diesen Wrap!! Zögere nicht, ich beschwöre dich!

Zutaten für 4 Bratlinge:

  • 80g Haferflocken (zart)
  • 2 mittelgroße Karotten, fein geraspelt
  • 1 Zwiebel
  • 150ml kochendes Wasser
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1 TL  milder Senf
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1/2 TL Salz, 1/4 TL Pfeffer
  • Ghee, Butterschmalz oder Pflanzenöl zum Braten

Zubereitung:

Zwiebel sehr fein würfeln und in einer kleinen Pfanne mit wenig Bratfett weichdünsten. Haferflocken, Oregano, Currypulver, Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben, mit 150ml kochendem Wasser übergießen und mit einem Teller abdecken. Etwa 10 Minuten stehen lassen, bis die Haferflocken das komplette Wasser aufgesogen haben. Dann die gedünsteten Zwiebelwürfel, Tomatenmark, Senf sowie Karottenraspel unter die Haferflockenpampe mischen und schon ist unsere Bratlingmasse fertig.
Daraus nun nacheinander 4 schöne runde Frikadellen formen und diese in genügend Fett von beiden Seiten knusprig braun braten.

Tolle Cheeseburger lassen sich mit diesen Teilen ebenfalls zaubern. Wer jedoch die Wrap-Variante austesten möchte, braucht hierfür noch folgendes:

  • 4 kleine Tortilla-Wraps
  • Frischkäse
  • Salat
  • 10 in Öl eingelegte getrocknete Tomaten, abgetropft
  • Mayonnaise

Wraps kurz im Ofen warm machen, dann mit Frischkäse bestreichen. Den Bratling so auf dem Frischkäse platzieren, dass unten noch genügend Platz zum Falten bleibt. Nun die getrockneten Tomaten grob hacken und gleichmäßig auf allen 4 Bratlingen verteilen. Als nächstes werden einige schöne Salatblätter auf dem Bratlinge gelegt, die wiederrum mit etwas Mayonnaise bestrichen werden. Wraps fest zuklappen und rein damit! Meinem Schatz haben sie so fantastisch geschmeckt, dass sich gleich zwei Stück in ihm verirrt haben.

Oh Lord, danke für diese Zunge! Hallelujah!

Peace&Honigküsse

Advertisements

Happy Pancake Monday!

Standard

Nachm Happy Pancake Sunday kommt der Happy Pancake Monday. Wer eins und eins zusammenzählen kann, weiß das!

Zutaten für 8 Pancakes:

  • 300ml Schoko Sojamilch
  • 150g Dinkelmehl
  • 1 Pr. Salz
  • 1/2 TL gemahlener Zimt, je 1/4 TL Kardamom, Ingwer, Nelke sowie Anis (alles gemahlen)
  • Ghee, Butterschmalz oder Pflanzenöl zum Braten

Zubereitung:

Alles schön mit dem eletrischen Handrührer durchschlagen und dann 10 Minuten ruhen lassen. Etwas Fett in einer Pfanne heiß werden lassen und jeweils eine Kelle Teig hineingeben. Pfanne hin und her schwenken, damit sich der noch flüssige Teig flach ausbreitet und die Form eines Bilderbuch-Pancakes bekommt. Auf beiden Seiten leicht bräunen..ja, auch wenn der Teig schon schokobraun ist, man merkt tatsächlich, wann die Hitze der Pfanne den Pancake röstbraun küsst!

..und jetzt gebe ich noch ein wenig an, denn wir haben die beste selbstgemachte Erdbeer-Marmelade von die mamma auf die Pfannkuchen gestrichen. Das war über die Zunge ohrenbetäubend gut, auch wenn das keinen Sinn zu machen scheint!

Habt nen juten Start in den Tach und in eine neue Woche!

Peace&Honigküsse

Inside Out Sushi Roll

Standard

Ich bin jeden Tag jemand anderes. Heute bin ich Sushi-Meister. Einst schenkte mein Bruderherz mir einen Sushi-Kurs und seitdem bin ich maßlos fasziniert von der hohen Kunst des Sushi-Rollens, eine wunderschöne Sache, wenn mans richtig kann!

Begleitet mich auf eine Reise von außen nach innen, denn da gibts wirklich die schönsten Pfade > Sushi California-Style!

Zutaten:

  • natürlich Sushi-Reis (Zubereitung steht eigentlich immer gut beschrieben auf der Packung!)
  • Noriblätter
  • Wasabipaste
  • Avocado
  • Fisch (Ich hatte Räucherforelle; auch möglich: Gambas, Lachs, Thunfisch etc. > ganz frisch!!!)
  • Sesamsamen
  • Sojasoße & eingelegter Ingwer
  • Bambusmatte als Rollhilfe, Schälchen Wasser für die Hände, sehr scharfes Messer

準備:

Ein Noriblatt ans untere Ende der Bambusmatte legen (matte Seite nach oben). Hände anfeuchten und eine Schicht Sushireis ganz locker auf dem Noriblatt verteilen, Reis bitte nicht fest draufdrücken! Dann das Blatt mitsamt dem Reis umdrehen, keine Angst, der Reis ist so klebrig, der bleibt wo er ist!

Als nächstes die untere Kante des Noriblattes bitte mit einer dezenten Spur Wasabipaste schmücken. Dünne Streifen der Räucherforelle o.a. fahren diese Spur dann entlang. Die Avocado lehnt sich dabei ganz sachte an den Fisch (Avocado vorher natürlich schälen, entkernen und in schmale Spalten schneiden)

Kommen wir zum Finale, dem Einrollen! Hierfür die Bambusmatte von unten mit den Daumen anheben und parallel die Füllung aus Fisch und Avocado vorsichtig mit den Fingerkuppen festhalten, damit sie nicht rausrutscht. Orientiert euch an meinen Fotos, die zeigen den Verlauf recht gut. Es ist wichtig, den Reis zwischendurch mit der Bambusmatte etwas festzudrücken, wie auf Foto Nr.2 zu sehen.

Nun kurz in die Rolle des todesmutigen Samurai Kriegers schlüpfen und mit einem frisch geschärften Messer (am besten von Papi schärfen lassen!) die Rolle in mundgerechte Stücke schneiden. Das Messer vorher mit Wasser anfeuchten, da der Reis sehr klebrig ist. Eine Rolle reicht für 8 Stück! Diese werden dann in Sesam gewälzt. Das sieht sehr schön aus, besonders wenn man eine Mischung aus hellen und schwarzen Sesamsamen nimmt!

Wie man diese Teile isst? Mit Sojasoße, eingelegtem Ingwer und viel Sake (japanischer Reiswein)! Der Sake dient bei größerer Sushi-Auswahl zum Neutralisieren des Geschmackes zwischen den einzelnen Happen.. oder -wie es bei uns zumindest der Fall war- zur heiteren Erheiterung! Außerdem stopft der ganze Reis, irgendwie muss man ihn ja runterspülen!

Itadakimasu! Das war japanisch.

Viel Spaß beim Rollen!

Eure Samurai Kriegerin mit Honig im Haar

Kokos-Reis mit Rucola & Champignons

Standard

Lecker wars, aber ein wenig versalzen! Irgendwas stimmt nicht, ich meins in letzter Zeit zu gut mitm Salz. Vielleicht bin ich ja verliebt..Felix, Schatz, soll ich dir etwa die Schuld dafür in die Schuhe schieben? Du Blödfurz, lass´meine Würz-Zauberkräfte in Ruhe!

Trotzdem galaktisch lecker und sooo creeemig kokosnussig!

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1EL Ghee, Butterschmalz oder Pflanzenöl
  • je 1/2 TL Kurkuma- & Ingwerpulver
  • 250g Langkornreis
  • 250g Champignons, gewaschen, in Würfel geschnitten
  • 1,2 Liter Wasser
  • 1 TL Salz
  • 250ml Kokosmilch
  • Saft einer Orange
  • 2 EL Olivenöl
  • je 1 TL Koriander- & Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1/4 TL gemahlener schwarzer Pfeffer, 1/2 TL Salz
  • 100g frischer Rucola, grob gehackt

Es gibt Reis, Baby:

Ghee o.a. in einem Topf erhitzen Kurkuma & Ingwer kurz darin anrösten. Dann Langkornreis und Champignonwürfel hinzugeben, gut durchmischen und für ein paar Minuten weiterdünsten. Mit Wasser aufgießen, Salz dazugeben und aufkochen.

Das Ganze etwa 8 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, dann durch ein feines Sieb abgießen und zurück in den Topf füllen. Kokosmilch, Orangensaft, Olivenöl, Koriander & Kreuzkümmel sowie Pfeffer & Salz dazugeben, gut vermengen und zugedeckt  weitere 12 Minuten ziehen lassen. Am Ende den frischen Rucola unterheben und servieren!

Schnell, raffiniert und lecker! Wat will man mehr? Jedenfalls kein Salz.. aber verliebt sein will ich trotzdem!

„Mach ich Liebe in allen Lagen, bleibt mein Essen meist nicht im Magen.“  hähää

Peace&Honigküsse

Super-Kuchen „WUMMS TATAAA“

Standard

Nein, das heute geht nicht in die Richtung: „Schatz, ich habe einen leckeren Kuchen gebacken“. Das heute geht in die Richtung: „KUUUUCHEN MASSAKER“. Ein ganzes Blech wird einfach vollgebombt und in den Teig kommt auch ein halbes Kilo Butter. Keine halben Sachen, keine Mätzchen, ja?

Hier kommt Anjas hammermäßige Blechstulle „WUMMS TATAAA“  mit richtig FEEETTEN Streuseln und der Teig darunter schmeckt auch wie Streusel und zwar nach viel Butter! 1+1=2                                ..bisschen Obst ist auch dabei!

Zutaten (FÜR EIN BLEEEEEEECH):

Belag:

  • 900g Aprikosen
  • 1 Glas Schattenmorellen (Abtropfgewicht: 350g)

Streusel:

  • 150g weiche Butter
  • 170g Dinkelmehl
  • 75g gemahlene Haselnüsse
  • 50g gehackte Mandeln
  • 170g Roh-/Vollrohrzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Rührteig:

  • 375g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 270g Roh-/Vollrohrzucker
  • Schale einer Zitrone (Bio)
  • 6 Ei-Ersatz (6 EL Sojamehl mit 12 EL Wasser vermischt oder 6 Hühnereier für die Eierköpfe)
  • 5 EL Amaretto
  • 370g Dinkelmehl
  • 1/2 Pck. Backpulver (ideal:Weinsteinbackpulver)

Drauf haun, rein kloppe:

Belag: Aprikosen waschen, halbieren, entkernen. Schattenmorellen abtropfen lassen.

Streusel: Alle Streusel-Zutaten mit den Knethaken des Handührers zu ordentlichen Streuseln verarbeiten und in den Kühlschrank stellen.

Rührteig: Butter, Salz, Vanillezucker, Roh- oder Vollrohrzucker cremig schlagen. Zitronenschale, Ei-Ersatz (oder Eier) und Amaretto unterrühren. Mehl sowie Backpulver mischen und in 3 Portionen ebenfalls gründlich unterrühren bis ein traumhaft homogener Teig entsteht.

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen ODER einfetten und mit Mehl besieben. Dann kommt der Teig drauf. Den Teig schön gleichmäßig glattstreichen, Aprikosen sowie Kirschen darauf verteilen und mit den Streuseln abschließen.

Wenn der Ofen heiß ist kommt unsere süße Blechstulle 40-50 Minuten  in die Röhre, bis die Streusel auch ja appetitlich goldbraun sind.

Zu guter Letzt bitte allen, die auch nur in die Nähe des Kuchens kommen, ordentlich auf die Fingerchen hauen oder sonst irgendwie Schmerzen bereiten und verscheuchen! Unsere Blechstulle muss nämlich erst abkühlen, sonst gibts die weit bekannten Warmen-Teig-Bauchschmerzen. Ja, ich spreche aus Erfahrung!

Tipp: Der Kuchen war super! So wie ich ihn gebacken habe, mit Ei-Ersatz, allerdings schon etwas dichter und sehr saftig. So liebe ichs ja, aber das nächste Mal kommt zum Ei-Ersatz noch eine Mischung aus 1 TL Natron + 1EL Apfelessig dazu! Das soll den Teig lockerer machen! Hat mir der Andy empfohlen, danke dir! 😉

Genießt ihn!

Eure kleine Big-Butter-Mama!

Nussiges Bananen-Schoko-Träumchen

Standard

Ein intensiv süßer Duft, braun gepunktet bis gänzlich verfärbt, weich wie ein Babypopo..

Es ist mal wieder MATSCHBANANENZEIT!!!

Da auch noch Mr.Schokoladig und seine Geliebte Mrs. Nussig eintrudeln, gibts heute eine herzzerreißende Vermählung, die sich „das nussige Bananen-Schoko-Träumchen“ nennt und dieses Träumchen ist tatsächlich ein Kuchen!

..und was für einer!

Zutaten für eine Springform (26-28cm):

  • 180g Roh-/Vollrohrzucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 3 mal Ei-Ersatz (aus 3 EL Sojamehl gemischt mit 6 EL Wasser oder 3 Eier für die Eierköpfe)
  • 150g Joghurt (vegane Alternative: Sojajoghurt)
  • 110 ml Sonnenblumenöl
  • 500g sehr reife Bananen („Matschbananen“)
  • 200g Vollmilch-Schokolade
  • 100g Zartbitter-Schokolade
  • 150g Studentenfutter
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 300g Dinkelmehl
  • 2 TL Zimtpulver
  • 3/4 TL Natron (glatt gestrichen)
  • 1 Prise Salz

Matsche patsche Matschbanane:

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zucker, Vanillezucker, Ei-Ersatz (oder Eier) ordentlich verrühren. Sonnenblumenöl unter ständigem Rühren unterschlagen. Die reifen Bananen mit einer Gabel schön zermatschen und gut unterrühren.

Vollmilch- und Zartbitter-Schokolade sowie das Studentenfutter grob hacken und mit Dinkelmehl, Zimt, Natron und Salz vermischen. Diesen Mehlmix nach und nach unter die Eiermischung rühren bis ein homogener Teig entsteht. Diesen Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und für 60-70 Minuten in den heißen Ofen schieben. Stäbchenprobe am Ende nicht vergessen!

Also also der K-k-kuchen ist he-he-heftig! Ich denke, bei Zeitmangel ersetzt ein kleines Stück eine komplette Mahlzeit und hält den ganzen Tag und auch den nächsten satt!

Achwo, ich mach doch nur Spaß.

Viel Freude beim Matschen und eine wie gemalte Woche noch!

Peace&Honigküsse