Archiv für den Monat April 2012

„My Blueberry Nights“- Muffins

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Klasse Film und da ich Blau so liebe, treibe ich die nächste Nacht an den Gipfel ihrer Bläue. Mit diesen Muffins schaut man sich diesen Film nicht nur an, man isst ihn förmlich mit! Außerdem ist auch optisch was leckeres am Start, für die Damen nämlich Mr. Jude Law und für die Herren die wundervolle Norah Jones.

Für die, die den Film nicht kennen, hier der Link zum Trailer:

http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/my-blueberry-nightsj

Nun kommen wir aber zu Anjas „My Blueberry Nights“- MUFFINS!!!

Zutaten (für 17 Stück):

  • 17 Muffin Papierförmchen
  • 300g Dinkelmehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 1 gestrichener TL Natron
  • je 1/2 TL Ingwer- & Zimtpulver
  • 125g Voll- oder Rohrohrzucker
  • 125g weiche Butter (vegane Alternative: Margarine)
  • Ei-Ersatz für 2 Eier (oder für die Eieresser eben 2 Eier)
  • 300g Joghurt (oder Sojajoghurt)
  • 250g TK- Blaubeeren

Wir machen die Nacht blau:

Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen (oder 200 Grad Ober-/Unterhitze). Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Mehl, Backpulver, Natron, Ingwer- sowie Zimtpulver in einer Schüssel mischen.

In einer anderen Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker 2 Minuten cremig schlagen, dann Joghurt und Ei-Ersatz (oder Eier) nach und nach unterschlagen.

Nun das Mehl gemisch langsam in die Buttercreme rühren. Wenn der Teig zu fest sein sollte, einfach noch etwas Joghurt hinzugeben (bei mir warens 300g Joghurt) und falls er zu flüssig sein sollte…naaa?? Klaaar, einfach noch etwas Mehl hinzugeben.

Am Ende die tiefgefrorenen Blaubeeren unterheben und das Ganze auf 17 Förmchen verteilen. Bei mir hat der Teig für 17 Muffins gereicht. Je nach dem wie groß oder klein du sie haben möchtes..dann verändert sich natürlich auch die Backzeit, nicht vergessen! Einfach mit der guten alten Stäbchenprobe überprüfen!

Die Muffins kommen nun 20-25 Minuten in den Ofen und sind dann fertig!

„Mancher schießt ins Blaue und trifft ins Schwarze.“ (altväterl.Sprichwort)

Kitchari in the kitchen

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Das vorletzte Seminar meiner Ayurveda Ernährungs- und Gesundheitsberater Ausbildung liegt hinter mir. Eine Woche Input plus, eine Woche Gaumenfreuden erste Sahne, eine Woche frische Luft und Landidylle mit diesem lustigen Pferdestall, aus dem immer so laute skurrile Musik schallt! Nebenwirkungen: ein zwar rauchender, aber sehr durchgelüfteter und zufriedener Schädel, der sich gleich an den Herd stellt und voll ayurvedisch aaabroooooockt! yiiihaaaaaaiii..

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 EL Ghee (oder Butterschmalz, Pflanzenöl)
  • Gewürzmix: je 1/2 gestrichenen TL Kurkuma, Koriander & Kreuzkümmel, 1 Msp. Asafoetida (Hing), 1 Msp. Kardamom, 1 flacher TL getrockneter Rosmarin, 1 TL fein gehackter frischer Ingwer
  • 50g gelber Mung Dal
  • 50g Basmati Reis
  • 400-450ml Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund frische Petersilie

Anja kitchert in der kitchen..los gehts:

Dal und Reis in einem feinen Sieb unter fließend Wasser waschen.

Das Ghee (o. Butterschmalz, Pflanzenöl) in einem Topf auf mittlere Temperatur erhitzen und unsern Gewürzmix kurz darin anrösten.

Das Wasser dazugießen, aufkochen und Dal+Reis hinzugeben. Das Ganze köchelt nun 30-40 Min leicht vor sich hin bis der Dal sich zwischen den Fingern schön zerdrücken lässt.

Mit Salz&Pfeffer würzen, 1/2 Bund frische Petersilie grob zerkleinern, dazugeben und servieren.

Frische Kräuter sollten unbedingt erst am Ende ins Essen und nicht mitgekocht werden, sonst zerfallen sie und verlieren an Frische&Aroma!

Dieses Gericht stimmt ungemein zufrieden, belebt und gleicht aus! Danach hats übrigens gehagelt, ist das nicht sonderbar? Ja, dank dieses Kitcharis besitze ich nun Superkräfte, ihr könnt sie auch besitzen!

klecker..

Buon appetito & Namasté!

Peace&Honigküsse

Mohn Mission „Schneggsche“

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Ich mach keinen Hehl aus meiner Mohnsucht. Am besten baue ich hier ein Séparée, in der alle Mohn Junkies Zuflucht finden.

Es ist tatsächlich so, dass ein Drogentest positiv auf Opiate ausfallen kann und das auch noch nach Tagen. Also nicht gleich einen halben Mohnkuchen auf einmal essen! Es wird empfohlen, nicht mehr als 50g täglich zu konsumieren.

Kein Grund zur Panik..Mohn ist reich an B-Vitaminen und gehört zu den kalziumreichsten Lebensmitteln. Für die Gesundheit ist er unbedenklich!

Zutaten für ca. 15 Stück:

Teig:

  • 200ml lauwarme Dinkelmilch (oder Hafermilch)
  • 25g frische Hefe
  • 400g Dinkel-Vollkornmehl
  • 50ml Sonnenblumenöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Ahornsirup

Füllung:

  • 2 Äpfel
  • 100g gemahlener Mohn
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

Die Hefe in der Milch auflösen. Das Mehl in eine große Schüssel geben, Hefemilch & alle anderen Teig-Zutaten hinzufügen und mit den Knethaken des Handrührers zu einem geschmeidigen Teig kneten. Ich habe sehr schnell mit den Händen weitergeknetet, weil ich Probleme mit dem Handrührer hatte.

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Füllung: Äpfel fein raspeln und mit Mohn, Zitronensaft und Zimt mischen.

Den Teig zu einem großen flachen Rechteck ausrollen (ca. 1cm dick), mit der Füllung bestreichen und von der längeren Seite her aufrollen. Dann in etwa daumendicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, nochmals 20 Minuten gehen lassen und dann 20-25 Minuten im heißen Ofen goldbraun backen.

Ich hab die Schnecken noch warm mit Konfitüre (ohne Stücke) bepinselt, die ich vorher erwärmt habe, damit sie flüssiger wird.

Ich esse diese Teile am liebsten mit Erdbeer Marmelade. Da sie nicht süß sind, kann man mit ihnen allerdings machen was man möchte. Meine Mama hat sie z.B. mit Scheibenkäse genossen..aber nää ich bleib bei meiner Marmelade!

Lassts euch schmecken! After a while crododile! (Rezept inspiriert v. Ayurveda Koch „Volker Mehl“..leicht abgewandelt)

Tagliatelle „Felicè“

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Zuerst einmal foglendes:

Man spricht „Tagliatelle“ > „Talliatelle“ aus! Dieses Gericht ist inspiriert von meinem Freund Felix, den mein Papa vor Ewigkeiten liebevoll in „Felicè“ umbenannte. Vor etwa 5 Jahren aß er das erste Mal bei uns, es war Weihnachten und er sagte zu „Tagliatelle“ tatsächlich „TACK..Tackliatella“. Mein Vater, mio padre, hat es, so vermute ich, nicht mitbekommen und ich konnte ihn die korrekte Sprachweise lehren. Damit habe ich wohl nicht nur ihm das Leben gerettet, sondern auch seine ganze Sippe vor der Einzementierung bewahrt!

„Felix“ oder „Felicè“ heißt übrigens „Der Glückliche“, na sowas aber auch! Deshalb VOILÀ > Meine glücklichen Tagliatelle mit Champignon-Sahnesoße!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 250g Tagliatelle
  • 1 EL Ghee, Butterschmalz oder Pflanzenöl
  • 1 Stück Ingwer (1-2cm), fein gehackt
  • 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt
  • je 1/2 TL Kurkuma, Kreuzkümmel
  • 200g Champignons, gewaschen und in Scheiben geschnitten
  • 1/2 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 guter Schuss Weißwein (etwa 50 ml)
  • 150 ml Hafersahne (oder normale Sahne, wenn du möchtest)
  • 1/2 Bund frische Petersilie, grob gehackt
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

Tagliatellisierung:

In einem Topf kann man schon das Wasser für die Tagliatelle aufsetzen.

1 EL Ghee (oder Butterschmalz/Pflanzenöl) in einer großen Pfanne erhitzen und Kurkuma & Kreuzkümmel, sowie Ingwer & Knoblauch kurz anrösten.

Nun Champignons und Rosmarin in die Pfanne geben und alles gut vermischen.

Wenn die Champignons weicher sind, mit dem Weißwein ablöschen und kurz köcheln lassen.

Dann kommt die Sahne zu den Champignons. Diese tolle Sahnesoße lassen wir bei mittlerer Hitze paar Minuten cremig einkochen.

Bestimmt kocht das Wasser für die Tagliatelle schon gelle? Diese kochst du nämlich währenddessen al dente!

Champignon-Sahnesoße mit Salz & Pfeffer abschmecken. >>Ich hatte Zitronensalz, das war der Wahnsinn! Man kann aber stattdessen auch die Schale einer halben Zitrone in die Soße geben und mit normalem Salz würzen.

Nudeln abgießen, jetzt die Petersilie in die Soße geben, die Tagliatelle untermischen und serviiiieren. Über jeden Teller unbedingt noch frisches Olivenöl träufeln und vielleicht noch mit wenigen Petersilieblättern garnieren. BUON APPETITO!

Dat war soooooo guuuut, booooah!

Peace & Honigküsse

Der Glückliche und die Kochfee = Susi & Strolch „Tagliatelle-Style“

Tortilla veganja italiana

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Das hat soooo weltfremd gut geschmeckt! Die klassische Tortilla ist mit Eiern, ein spanisches Omelett mit Kartoffeln usw, aber da wir ja eigentlich keine Eier brauchen und ich die Umwelt und vor allem mich schonen möchte, mache ich sie einfach -schwubbs di wubbs- ohne Eier! Nebenbei schmeckt das auch um einiges besser und wird schön kross!

Zutaten für mich (also 1 Portion):

  • 150g geschälte Kartoffeln
  • 30g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
  • 5 Oliven (nach Geschmack, ich hab grün und schwarz gemischt)
  • 3 gehäufte EL Kichererbsenmehl
  • 90ml Wasser
  • 1 TL Apfelessig
  • 3 EL Dinkelmilch
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • Salz & Pfeffer
  • Ghee (oder Butterschmalz, Pflanzenöl) zum Braten

Zubebebereituuung:

Kartoffeln sehr klein würfeln (siehe Foto). 1 EL Ghee, Butterschmalz oder Pflanzenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin braten (nicht zu heiß!) bis sie durch sind.

Getrocknete Tomaten abtropfen lassen und zusammen mit den Oliven klein hacken.

Nun verrühren wir Kichererbsenmehl, Wasser, Apfelessig, Dinkelmilch, Currypulver, Oregano, Salz sowie Pfeffer und heben die Kartoffelwürfelchen, Tomaten und Oliven unter diese Masse. Wieder erhitzen wir 1 EL Ghee (oder Butterschmalz/Pflanzenöl) in der kleinen Pfanne und streichen unsere Tortillamasse so auf den Pfannenboden, dass ein runder etwa 1 cm dicker Bratling entsteht. Nach etwa 5-7 Minuten wenden wir die köstlich gebräunte Tortilla mithilfe eines Tellers, damit sie nicht auseinanderfällt, geben nochmal nen Löffel Fett in die Pfanne und braten sie auf der anderen Seite in etwa 5-7 Minütchen fertig! LEEEEEEEECKER!! Los hau rein, sonst läufts dir noch weg!

Bananen-Schoko-Muffins

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Drei überreife Bananen liegen aufm Tisch.

ES IST MATSCHBANANEN ZEIT!!!

Zutaten für 20 Muffins:

  • 300g Dinkel Vollkornmehl
  • 100g Vollrohr-/Rohrohr- oder Urzucker
  • 3 TL Carob- oder Kakaopulver
  • 150g gehackte Schokolade (ideal: bio! z.B. vom Rossmann> köstlich!)
  • 1 gestrichener TL Natron
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 3 sehr reife Bananen
  • 300ml Schoko-Sojamilch
  • 70ml Sonnenblumenöl

Matsche patsche rühre stampfe:

Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl, Zucker, Carob- oder Kakaopulver, gehackte Schoki, Natron, Backpulver in eine große Rührschüssel geben und vermischen. Die weichen Bananen auf einem Teller mithilfe einer Gabel schön zermatschen (siehe Foto) und mit der Sojamilch und dem Öl in die Schüssel zu den trockenen Zutaten geben. Das Ganze mit dem eletrischen Handrührer gründlich verrühren.

Ein Muffinblech mit Muffin-Papierförmchen auslegen und diese mit unserm leckeren Teig befüllen (bis kurz unter den Rand, hat bei mir für 20 Stück gereicht). Dann ab in den Ofen und 20-25 Minuten backen.

Mmmmjjaaamm ich widme dieses Rezept meinem Herzblatt, bei dem ich ganz oft Matschbananen finde, die ich verbacken kann, danke baby! Desweiteren widme ich dieses Rezept meinen besten Kumpelinen (Coyote & Makarani) und den dazugehörigen Herzblättern. Die durften meine Köstlichkeiten nämlich verputzen! Ihr seid alle ungehobelt wundervoll!