Archiv für den Monat September 2011

Ayurvedisches Festmahl

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Du öffnest eine goldene schwere Tür mit dicken hölzernen Griffen und tauchst hinab in eine Welt voller neuer Eindrücke und Horizont erweiternden Explosionen, Geschmacksexplosionen! Die Lebensphilosophie des Ayurveda ist magisch und wer es einmal am eigenen Leib erfährt..diese erstaunliche Wirkung von Gewürzen, welche die Sinne öffnen bei der Zubereitung, wenn man Koriandersamen in der Hand hält, sie mörsert und den Duft einatmet, wenn man isst, ganz bewusst, freudvoll und diese Ernährung noch mit weiteren Elementen des Ayurveda -Yogapraxis, Pflanzen- und Gewürzheilkunde und Massage- sowie Reinigungstechniken- verbindet, der möchte es nie wieder missen. Es ist eine Reise in die tiefsten Tiefen des ältesten überlieferten Gesundheitssystems aus Altindien und letztendlich eine Reise zu sich selbst.

Alle, die ihren Geschmackssinn ein wenig trainieren, beim Essen wacher und bewusster, einfach „dabei“ sein möchten, werden diese Rezepte gefallen! Allein die fremden Gewürze tragen zu mehr Aufmerksamkeit bei sowie viele neuartigen Kombinationen, die unsere Geschmacksknospen nicht kennen und uns die Perspektive ganz wunderbar verdrehen, was sich auf alle Lebenslagen erstrecken kann! Freude an neuen unbekannten Dingen zu entwickeln, zu experimentieren und alles zu erleben, was die Welt bereit hält, ist wichtig, belebend und wahnsinnig sinnlich.

Ich versuche natürlich auch meine Familie und meine Freunde in diese neue kulinarische Welt zu entführen. Die Begeisterung ist groß und es gibt nichts schöneres als zufriedene Esser. Deine Haltung, ein Stück deines Charakters fließt mit ins Essen ein. Man schenkt seinen Lieben immer einen Teil seiner selbst und momentan verschenke ich viel viel Begeisterung und die schmeckt köstlich!

..und nun abtauchen..

Indisch Ayurvedisch mit Bruderherz

Komplettes Menü: Ingwer-Aperitif, Möhren-Halva, Dattel-Chutney, Chapatis, Kartoffel-Möhren-Raita und Joghurt-Suppe mit Urad-Dal

Verdauungsfeuer entfachender Aperitif (für 2 Personen):

Hierfür raspeln wir ein etwa 4cm langes daumendickes Stück Ingwer ganz fein. Aus den Raspeln wird mit der Knoblauchpresse der komplette Ingwersaft in ein Glas gepresst. Hinzu kommen 2 TL Honig, 2 TL Limettensaft und 2 Prisen Ayurvedisches Steinsalz (alternativ Meersalz). Das Ganze gut verrühren bis sich das Salz und der Honig aufgelöst haben. Der Aperitif wird in zwei Schnapsgläser gegossen und vor oder während dem Essen genossen. Sehr scharf, sehr lecker und appetitanregend. Die Ingwerschärfe ist glücklicherweise nur von kurzer Dauer, anders als bei der Chilischote.

Süßspeise als Vorspeise: Möhren-Halva (Menge für 4 Personen):

Zutaten:

  • 200g geschälte, ganz fein geraspelte Karotten
  • 3 TL Ghee (oder Butterschmalz)
  • 1 EL gehackte Mandeln
  • 1 EL Weichweizengriess
  • 1 EL Rosinen
  • 150 ml Vollmilch (ideal: bio und nicht homogenisiert)
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Kardamompulver

Zubereitung:

2 TL Ghee bzw. Butterschmalz in einem Topf erhitzen und die geraspelten Karotten dazugeben. Mit einem ordentlichen Schuss Wasser ablöschen und auf mittlerer Stufe ohne Deckel etwa 15 Minuten dünsten. Immer wieder umrühren, damit die Karotten gleichmäßig gar werden. Nun in einem kleinen Topf 1 TL Ghee oder Butterschmalz erhitzen und Mandeln sowie Griess ca 5 Min. rösten. Topf vom Herd nehmen und die Rosinen, den Zucker und die Milch zur Mandel-Griess-Mischung geben. Das Ganze zum Kochen bringen und die gedünsteten Möhren ebenfalls unterrühren. Bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren lässt man die Halva nun 10 Minuten köcheln, bis sie eindickt. Der Kardamom kommt zum Schluss dazu. Die fertige Halva in 4 kleine Dessertschälchen füllen und warm oder kalt servieren.

(zu sehen Dattel-Chutney und Karotten-Halva)

Dattel-Chutney (etwa eine Kaffeetasse voll):

Zutaten:

  • 125 g getrocknete Datteln
  • 1 TL Ghee oder Butterschmalz
  • etwa 1 cm großes Stück frischer Ingwer
  • 1/2 TL Koriandersamen, angemörsert
  • 1/4 TL Zimt
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Messerspitze Ingwerpulver

Zubereitung:

Die Datteln der Länge nach vierteln und über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Ghee bzw. Butterschmalz in einem Topf erhitzen und die Koriandersamen hinzufügen. Dann kommt der frische Ingwer dazu und wird leicht angebräunt. Nun kommen die eingeweichten Datteln in den Topf (vorher abgießen) und dünsten ca. 3-5 Min. leicht vor sich hin bis sie matschiger werden. Zimt, Nelkenpulver, Salz und Ingwerpulver gut unterrühren und das fertige Chutney in einer kleinen Schale anrichten.

(hier geviertelt und eingeweicht)

Chapatis, indische Fladenbrote (4 Stück):

Zutaten:

  • 150g Dinkelmehl
  • 1 EL flüssiges Ghee oder Butterschmalz
  • 1 Prise Steinsalz
  • 1/4 TL gemörserte Fenchelsamen
  • Wasser

Zubereitung:

Alles gründlich vermengen und verkneten. Langsam soviel Wasser hinzugießen bis der Teig schön geschmeidig und nicht klebrig wird. In 4 gleichgroße Kugeln zerteilen und sehr flach ausrollen. Die Chapatis werden in einer heißen Pfanne ohne Fett unter mehrmaligem Wenden ausgebacken. Im Anschluss kann man die heißen Fladen noch mit flüssigem Ghee oder Butterschmalz bestreichen, das schmeckt mir besonders gut!

Kartoffel-Möhren-Raita (2-4 Portionen):

Zutaten:

  • 2 mittelgroße geschälte und gekochte Kartoffeln
  • 2 mittelgroße Karotten fein geraspelt
  • 150 g Joghurt (nicht fettarm!)
  • je 1/2TL Kurkuma, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die fein geraspelten Karotten kurz in etwas Ghee oder Butterschmalz andünsten, Kartoffeln würfeln. Gedünstete Karottenrapsel, Kartoffelwürfel, Joghurt und die ganzen Gewürze gründlich vermengen..mmmm lecker!

Joghurt-Suppe mit Urad-Dal Bohnen (2-4 Portionen):

Zutaten:

  • 100g Urad-Dal Bohnen (kriegt man beim Inder oder im Reformhaus)
  • 750ml Wasser
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Salz
  • 150g Joghurt (nicht fettarm!)
  • 1 EL Rohrohrzucker
  • 1 EL Ghee oder Butterschmalz
  • 1/2 TL gelbe Senfkörner
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 1/2 TL Ingwerpulver

Zubereitung:

750ml Wasser zum Kochen bringen. Den Urad-Dal waschen und abtropfen lassen. Urad-Dal, Lorbeerblätter und 1 TL Salz ins kochende Wasser geben und 10 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Währenddessen Joghurt und Rohrohrzucker verrühren und beiseite stellen. Den Dal kurz umrühren und dann mit Deckel weitere 20-30 Minuten auf niedriger Flamme köcheln lassen bis die Bohnen weich sind.

Ghee oder Butterschmalz in einem Topf auf mittlerer Stufe erhitzen, Senfkörner dazu geben und abdecken. Die Senfkörner fangen jetzt an zu springen wie Popcorn. Sobald sie sich beruhigt haben kommen Fenchelsamen sowie Ingwer hinzu. Diese Gewürzmischung wird nur noch kurz angeröstet und dann unter den Joghurt gemischt. Dieser kommt abschließend in die Dal-Suppe..gut umrühren, 5 Minütchen weiterköcheln lassen und servieren!

Die Gewürze und ich wünschen genüsslichen Appetit!

(Ein buntes Festmahl und einer meiner zwo Lieblings-Bruderlis)

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„Banarinen“-Kompott mit Rosinen auf Joghurt

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Jetzt grad wo´s kälter wird, passt mir Frostbeule dieses Frühstück gehörig in den Kram! Die Kombination von heißem Obstkompott auf kühlem Joghurt ist wahnwitzig gut und je nachdem wie mischfreudig man ist, kann man steuern wie heiß oder „joghurtgekühlt“ mans essen möchte.

Zutaten (für 1 Portion):

  • 1 Nektarine
  • 1 Banane
  • 1 EL Rosinen
  • 50ml Wasser
  • je 1 Msp. Kardamom, Ingwerpulver und Zimt (o.a.)
  • 150 g Naturjoghurt (kein fettarmer)
  • 1 TL braunen Vollrohrzucker (ich verwende auch gerne Agavendicksaft oder Ahornsirup)

Zubereitung:

Die Nektarine waschen und würfeln. Mit 50ml Wasser und den Gewürzen in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze langsam köcheln lassen bis die Nektarinenstücke etwas weicher werden, dann die Rosinen und die in Würfel geschnittene Banane hinzugeben. Das Ganze lässt man bei niedriger Hitze noch max. 10 Minuten zu einem weichen Kompott einkochen. Ab und zu rühren nicht vergessen! Sollte dieser zu stark am Topfboden ankleben, kann man noch einen kleinen Schuss Wasser hinzugeben.

Währenddessen wird der Joghurt mit dem Zucker in einer Müslischale vermischt und abschließend mit deinem heißen Banarinen-Rosinen-Kompott bedeckt, welches man übrigens nicht zusätzlich süßen muss, da die gekochten Früchte mit den Rosinen an sich schon sehr süß sind.

Könnte auch ein leichtes Dessert nach einem üppigen Menü sein oder man kombiniert das heiße Kompott mit kaltem Vanilleeis und gerösteten Mandeln, schizzldizzl, da würden mir jetzt noch 8 Millionen Kombis einfallen, aber so viele Tage hält dieses Leben nicht mehr bereit und prompt wirst du als Kuh wiedergeboren..das -so wünsch ich dir- soll dann aber in Indien geschehen, weil du dort dann ganz doll lieb gehabt wirst!

..Kompott zu Grieß- oder Haferbrei wäre auch nicht übel oder zusammen mit geraspelter Schokolade zwischen zwei Toastbrote (oder Brioche) und dann in den Sandwichmaker, quasi eine Schoko-Frucht-Tasche oder in nen Pfannkuchen gewickelt… schöne Träume!

Lovely birthday cake for lovely Lisa

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Geburtstagspräsident sein ist wunderbar! Um dem Ganzen im wahrsten Sinne das Sahnehäubchen aufzusetzen, kriegt jedes Burzeltags-Kindchen, das ich lieb hab, eine von Anjas Schmankerl-Törtchen.

Die neueste Kreation nennt sich >Cremalisa<, da inspired by the best Burzel-Lisa on earth mit einer wundervollen Marzipan-Mascarpone-Cream!

Zutaten:

  • 200g gutes fertiges Marzipan oder selbstgemachtes (hierfür 200g Mandeln ohne Schale in der Küchenmaschine so fein wie möglich mahlen und mit 100g kaltgeschleudertem, festen Honig vermengen. Falls das Ganze zu klebrig ist, einfach noch etwas Mandelmehl unterkneten. Dieses Marzipan kann man noch mit 5 Tropfen Rosenwasser aromatisieren..oder auch nicht bingeldingel!)
  • 200ml frische Vollmilch
  • 250g Mascarpone
  • 150g Joghurt
  • 50g flüssiger Honig
  • 1,5 TL Agar-Agar Pulver (Gelatine-Ersatz)
  • 100ml Milch
  • Schale einer unbehandelten Orange

Zubereitung:

Milch und Marzipan mit dem Mixstab fein und sämig pürieren. Mascarpone, Joghurt, Orangenschale und Honig gut verrühren und die Marzipanmilch untermengen. In einem kleinen Topf das Agar-Agar Pulver in 100ml Milch 1 Min köcheln und danach unmittelbar und zügig unter die Creme mixen, da das Zeug schnell zu gelieren beginnt. Die leckere Cremalisa-Creme kommt nun in den Kühlschrank bis sie etwas fester wird, sodass man sie auf den Biskuit und um den Biskuit streichen kann.Ich habe einen Carob-Biskuitboden gebacken, den ich nach dem Abkühlen einmal waagerecht durchgeschnitten und mit Amaretto getränkt habe, bevor die Creme ins Spiel kam. Der Standard Biskuit passt natürlich auch gut und für ganz ungeduldige macht sich auch der Wiener Boden ausm Supermarkt gut.

Hier aber das Rezept für einen Carob-Biskuit (vegan, gut und dennoch saftig, schokoladig und ziemlich lecker):

Zutaten:

  • 200g Dinkelmehl
  • 50g Carobpulver
  • 100g Maisstärke
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 200g Vollrohrzucker
  • Schale einer gewaschenen unbehandelten Orange
  • 9 EL Sonnenblumenöl
  • 350-400 ml Apfelsaft oder Wasser

Zubereitung:

Der Ofen wird auf 175 Grad Umluft vorgeheizt. Die ersten vier Zutaten werden alle in eine große Schüssel gesiebt und dann mit dem Vollrohrzucker und der Orangenschale vermischt. Nun rührt man mit dem Handrührgerät nach und nach das Öl sowie den Apfelsaft bzw. das Wasser unter. Nur so viel Flüssigkeit hinzugeben bis unser Teig einem Pfannkuchenteig ähnelt. Dieser kommt jetzt in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (Durchmesser 20-22cm) und wird 30-40 Minuten gebacken..Stäbchenprobe nicht vergessen! Der Kuchen sollte in der Mitte noch leicht elastisch sein. Danach lässt man in vollständig auskühlen, bevor man ihn von Springform sowie Backpapier befreit, denn dann ist er stabiler!

Es folgt die Creme-Behandlung, der wir oben schon den roten Teppich ausgerollt haben. Der Kuchen wird, sofern möglich, waagerecht 2x durchgeschnitten, sodass 3 Biskuitböden entstehen (Sollte er dafür zu flach oder nicht stabil genug sein, einfach nur 1x waagerecht durchschneiden). Der erste kommt auf die Tortenplatte, wird leicht mit Amaretto getränkt, dünn mit Marmelade (bei mir wars ne selbstgemachte Erdbeer Marmelade von Mamilein) und mit einem Teil der Marzipan-Mascarpone-Creme bestrichen. Den zweiten Boden legt man vorsichtig oben auf, tränkt ihn ebenfalls leicht mit Amaretto, bestreicht ihn mit der Creme und schließt mit dem dritten Biskuitboden als Dach ab. Damit dieses geschichtete Meisterwerk nicht friert, wird es jetzt noch ordentlich mit der Creme ummantelt und nach Lust und Laune dekoriert! (Vielleicht bleibt auch noch Creme übrig, muss nicht alles auf den Kuchen)

Lasset euch von mir inspirieren ihr Honigprinzen und Sahne-Lilifees! Auf fröhlich unbeschwertes Gefeiere!

Hafer-Nuss-Cookies ultra delizioso!

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Ich liebe Haferkekse!

Hier kommt meine beste Eigenkreation in Sachen Hafer und da gabs schon einige!

Zutaten (für etwa 40 Stück):

  • 100g Margarine oder Butter (weich)
  • 200g brauner Vollrohrzucker
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 1 Ei (ich verwende gesünderen Ei-Ersatz> 1 TL Sojamehl gemischt mit 2 EL Wasser)
  • 120g Vollkorn-Weizenmehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 120g gehackte Haselnüsse
  • 80g Haferflocken

Backe backe Cookie:

Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Margarine/Butter wird mit dem Zucker und dem Vanillemark etwa 2 Minuten schön cremig geschlagen. Dann kommt das Ei bwz. der Eiersatz hinzu und wird ebenfalls gründlich untergeschlagen. Nun mischt man das Mehl mit dem Backpulver und siebt es über das Butter-Gemisch, alles gut zu einem Teig verrühren und die gehackten Nüsse+Haferflocken kurz unterheben. Nun setzt man kleine Häufchen (etwas kleiner als Walnüsse) in kleinen Abständen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Das geht am besten mit den Händen, die man ab und an mit Wasser befeuchtet, damit der Teig nicht so klebt. Bei mir waren sie nach 15 Minuten Backzeit perfekt. Da aber jeder Ofen anders ist, empfehle ich, immer mal wieder nachzuschauen bis sie letztendlich goldbraun sind (siehe schniekes Foto). Dann lässt man sie noch kurz abkühlen, damit sie auch ja schön knusprig sind und kann sie dann genüsslich verspeisen! Fazit: Alle waren von den Socken!!! Stiftung Krümelmonster vergibt die Note „sehr gut“!

Gemies´pfann extra schnell

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Die is zum plärre jut, da brauchst nen Reeschescherrm! Also ran an die Kochlöffel, die Kischescherz um die leggä Hüft und das Kischedischdischduch uff den Kischedisch! Isch bin kaan Schmarrer!

Eure Zutaten (für 2 Personen):

  • 100g Basmati-Reis
  • 1 TL Ghee (ayurvedisches Butterreinfett, alternativ Olivenöl)
  • 1 TL Salz
  • 250ml Wasser
  • 1/2 Zucchini
  • 2 große Karotten
  • 2 EL Ghee (alternativ Olivenöl)
  • 1/2 TL Currypulver
  • 2 EL Kürbiskerne (oder Cashewkerne etc. etc.)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Basmati-Reis in einer Schüssel ein paar mal waschen bis das Wasser klar bleibt. 1 TL Ghee (o. Olivenöl) in einem Topf erhitzen und den Reis darin rösten bis er glasig wird. 1 TL Salz sowie 250ml Wasser dazugeben und etwa 15 Min. garen bis der Reis durch ist. Die Karotten und die Zucchini waschen, schälen und grob raspeln. Nun 2 EL Ghee (o. Olivenöl) in einer Pfanne erhitzen, das Currypulver kurz darin anrösten bis sich ein angenehmer Duft verbreitet und dann das geraspelte Gemüse und die Kürbiskerne hinzugeben (Ich röste sie vorher in einer andern Pfanne an). Das Ganze etwa 10 Minuten garen, dann den Reis unterrühren und abschließend noch etwas salzen+pfeffern. Schnell, lecker, leicht bekömmlich! Siehs dir an, nehm den Duft wahr und schmecke..schmecke..

Pizza Popeye

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Ich will so stark wie Popeye sein und Pizza mag ich auch.. Popeye-Grün auf Pizza, cooool!

Bruce Lee würde sagen:

„Nimm das an, was nützlich ist…lass das weg, was unnütz ist…füge das hinzu, was dein Eigenes ist.“

Nimm den Popeye-Spinat an…lass noch mehr Grünzeug weg…füge Pizza hinzu!   Yo Bro, let´s go!

Zutatatataaaten für 1 Blech:

  • 1 Pck. Fertig-Pizzateig oder besser > selbst gemacht!
  • 1 Dose Tomaten stückig
  • 1 Zwiebel fein gewürfelt
  • jeweils ein flacher TL getrockneter Oregano+Thymian
  • 300g TK-Spinat, gehackt
  • 2 Knobizehen, gesäubert, zerdrückt
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
  • 200g geriebener Mozzarella

Zubereitung:

Für die Tomatensoße die fein gewürfelte Zwiebel in heißem Öl andünsten, dann die Tomaten hinzufügen und mit Oregano, Thymian, Salz, schwarzem sowie Cayennepfeffer würzen. Das Ganze lässt man ca. 10 Min leicht köcheln. In einer anderen Pfanne wird nun der Knoblauch in Öl angebraten. Dann kommt der Popeye-Spinat dazu, welchen man ca. 5 Min. auf mittlerer Stufe leicht köcheln lässt und dann salzt und pfeffert. Nun wird der Pizzateig auf einem Backblech ausgerollt und mit der Tomatensoße bestrichen. Den Spinat verteilt man in Klecksen darüber und bestreut das Ganze abschließend noch schön mit dem geriebenen Mozzarella (oder anderem Pizzakäse). Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft) blubberte meine Pizza 20-25 Min vor sich hin, bis der Käse appetitlich zerlaufen und leicht bräunlich war.

Da fällt mich nix mehr ein, ich bin sprachlos und superstark! A-okay Mr. Popeye, meine Muse! Que aproveche!

Spaghetti alla norma von mir le chef

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Papapapaaasta und in der Küche lagen alte CDs von Abba rum. Meine Eltern lieben Abba und ich bin nun auch ein Fan.. sie helfen ungemein bei der Zubereitung einer Tomatensoße. Meine Brüder erzählten mir beim Essen von einem Event namens „Tomatina“, das alljährlich in Spanien stattfinde.. nichts anderes als eine riiiiesen Tomatenschlacht mitten in der Stadt, wohl auch zu Ehren des Stadtpatrons. Rohe Tomaten sind mir aber zuwider, deshalb hier eine tolle gekochte Variante:

Zutaten für etwa 7-8 Personen:

  • 3 große Auberginen
  • 1200g Dosentomaten, zerkleinert oder püriert
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • 4 Knoblauchzehen, geschält
  • 1 Bund Basilikum, groß gehackt
  • Balsamico Essig
  • 750 g Spaghetti
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Prise Kurkuma
  • geriebener Parmesan

Ran an die Töpfe:

Die Auberginen, waschen, längs vierteln und in etwa fingerdicke Streifen schneiden.Die Menge dritteln und jeweils in heißem Öl rundherum bräunlich braten (siehe Foto Nr.1). Auberginen saugen alles auf, was ihnen zu nahe kommt, deshalb viel wenden und genügend Öl verwenden, damit sie nicht anbrennen. Dann alle Auberginenstreifen zurück in die Pfanne, etwas mehr Öl und die Knoblauchzehen dazu geben und kurz weiterbraten. Mit einem großen Schuss Balsamico-Essig ablöschen und die Dosentomaten, den Oregano und die Hälfte des Basilikums dazugeben (siehe Foto Nr.2). Diese Soße lässt man nun 10-15 Min bei mittlerer Hitze leicht köcheln und schmeckt am Ende mit Salz, schwarzem sowie Cayennepfeffer und Currypulver ab.

Die Spaghetti zaubert man in der Zwischenzeit al dente, vermengt sie mit der Auberginen-Soße und bestreut das Ganze mit der 2.Hälfte Basilikum. Geriebener Parmesan als i-Tüpfelchen sollte nicht fehlen! Buon appetito, salute e buona notte!

(Unser XXL-Angeber-Pastateller, der für nen 13-Meter-Mann reichen würde)